Von „Oje“ bis „Olé“
Die mit Spannung erwartete Auslosung auf Verbandsebene rief bei den „Insassen“ unseres neuformierten Achters völlig unterschiedliche Reaktionen hervor. Von einem kampfbetonten „Olé“ bis zu einem eher zaghaftem „Oje“ war alles vertreten.
Schaut man sich die Gegnerschaft der 1.Mannschaft in ihrer Gruppe – der Verbandsklasse2 – näher an, erkennt man schnell, in welche Hammergruppe die Lostrommel sie geschickt hat. Natürlich muss der Blick trotzdem nach oben gerichtet sein, aber es gibt mehrere Teams, die ihr die Suppe versalzen können.
Mit Brackel2 und Buer präsentieren sich gleich zwei bärenstarke Absteiger, die nur knapp den Klassenerhalt verpassten. Über Bönen und Annen muss man nicht viel schreiben. Beide Teams konnten in ihren Klassen überzeugende 3.Plätze einnehmen. Und Osterfeld sowie der Zweitvertretung des Bochumer SV sind bekannt als Pendler zwischen Verbandsliga und Verbandsklasse. Bleiben noch die drei Aufsteiger. Ob man sich nun die „Jungen Wilden“ aus Waltrop oder die eher gesetzten Semester aus Rüttenscheid anschaut, beide Mannschaften sind jederzeit für eine Überraschung gut. Bleibt noch Schüren – bei denen des Sängers Höflichkeit an dieser Stelle mal schweigt.
Bevor die endgültigen Mannschaftsaufstellungen Anfang August veröffentlicht werden, ist jede Prognose natürlich graue Theorie. So wünschen wir uns einfach von unserer 1.Mannschaft eine breite Brust, spannende Kämpfe und in der Abschlusstabelle einen Platz unter den Top3!
So – genug gefachsimpelt…
Rudi Nebel gehörte zu den ersten Mitgliedern des 1961 gegründeten SV Lasker Herten Langenbochum. Als langjähriger Vorsitzender kümmerte er sich um die organisatorischen Geschicke des Vereins. Neben der Vorstandarbeit war er auch ein erfolgreicher Schachspieler, in der Ehrentafel der Vereinsmeister ist Rudi Nebel als Vereinsmeister 1964, 1975 und 1986 verzeichnet. 1967, 1968 und 1970 wurde er Vereinsblitzmeister. Bei den Hertener Stadtmeisterschaften im Schach erreichte er von 1965 bis 1977 den zweiten Platz. Im Jahre 1965 stieg er mit der 1. Mannschafft des SV Lasker in die Verbandsklasse auf.

Das Sommerfest auf dem Neumarkt gehört zu den Höhepunkten der „Initiative Süd e.V.“, einem Verein, der sich ganz dem Süder Wohl verschrieben hat. Und als Belohnung für kontinuierliche Arbeit, können sie diesmal einen Teilnehmerrekord verbuchen.
Die Spieler unseres Bezirks Herne/Vest gaben in diesem Jahr während der „Woche des Sports“ eine klare Antwort. Sieben Teams beim „Vierer-Blitzturnier“ im Kolpinghaus und ganze zwölf Teilnehmer beim „Gurkenturnier“ im Schwan sprechen eine deutliche Sprache. Die Ursachen für den historischen Tiefpunkt wird der Fachschaftsvorsitzende Udo Wickenfeld mit den ausrichtenden Vereinen sicherlich gründlich analysieren.