Heimlich, still und leise…

Kalender

…kommt die Recklinghäuser Schnellschach-Meisterschaft wieder aus der Versenkung. „Schuld“ daran ist Udo Wickenfeld, seinerseits Vorsitzender der Fachschaft Schach, der das Turnier nach mehrjähriger Abstinenz erneut salonfähig machen will. Und Udo gibt richtig Gas. Schon am 26.08. beginnt die Meisterschaft in den Katakomben unseres Spiellokals. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder eines Recklinghäuser Schachvereins, sowie alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Recklinghausen. Auf Anfrage konnte uns Turnierleiter Franz Schulze Bisping leider noch keine Ausschreibung liefern, sie soll aber in Arbeit sein. Einzig die Termine stehen schon fest:

  • 26.08.  Runden 1-3 (Bürgerhaus)
  • 09.09.  Runden 4-5 (Kolpinghaus)
  • 23.09.  Runden 6-7 (Kolpinghaus)

Edit: Alles Schnee von gestern – die Ausschreibung ist jetzt online

Weidmannsheil

Unser Schachfreund Werner Lange war wieder auf der Pirsch. Ausgerüstet mit Linse und Auslöser, legte er sich diesmal mitten in der Recklinghäuser Schachwoche auf die Lauer. Und so war es kein Wunder, dass er speziell unsere Teilnehmer am Turnier mit einem Blattschuss in voller Pracht erwischen konnte.

Während schachlich doch einige Halalis im Keim erstickt wurden, lief es DWZ-technisch bei unseren Königsjägern Peter Rausch, Werner Lange und Karl-Heinz Bleich recht ordentlich – alle drei konnten auf der Jagd nach Punkten ihre Zahl verbessern. Nur Neuzugang Martin Herud musste nach einem holprigen Start – in der 3.Runde opferte er völlig unmotiviert eine Figur – kämpfen, um seine Zahl zu halten, was ihm nach einem fulminanten Endspurt (4/4) auch gelang. So waren schlussendlich alle zufrieden und werden wohl als „Stammgäste“ auch im nächsten Jahr wieder buchen.

 

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Der vorletzte Blick zurück

Am vergangenen Freitag wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung die Ehrungen für die abgelaufene Saison 15/16 vorgenommen. Dabei bekamen zwei „Highlights“ die gebührende Anerkennung.

Ralf Callenberg

Zum einen der in dieser Souveränität nie erwartete Aufstieg der 2.Mannschaft in die Bezirksklasse und natürlich Ralf Callenbergs fulminanter Durchmarsch in der Vereinsmeisterschaft. Leider musste der geplante Tusch für die schon famosen Leistungen ausfallen – es waren einfach zu wenige Musiker vor Ort.
Auch unsere Jugendspieler wurden belobt. Die Mannschaft spielte eine super Saison, und mit Pascal Silski, Phillip Wollny, Lukas Trost und Nico Rajda erhielten gleich vier Spieler ihre erste DWZ!
Der Höhepunkt des Abends war aber zweifellos die spontane Spende von Ralf Callenberg, der sein gesamtes Preisgeld – immerhin 50€ – der Jugend übergab. Eine hoffentlich richtungweisende Aktion, denn wie heisst es doch so schön:

Die Jugend ist nicht alles,
aber ohne Jugend ist alles nichts!

Der letzte – etwas ausführlichere – Blick zurück ist schon in Arbeit, benötigt aber noch etwas Zeit.

Nichts als Termine

KalenderNach der Spielleitersitzung ist bekanntlich vor der neuen Saison. Und wenn die neue Saison auch noch in weiter Ferne liegt – unter dem Menüpunkt „Mannschaften“ kann sich nun jeder die Spieltage seines Teams anschauen. Als kleines Schmankerl werden die Aufstellungen – mit grosszügiger Genehmigung des Vorstandes – gleich mitgeliefert.

Von „Oje“ bis „Olé“

Die mit Spannung erwartete Auslosung auf Verbandsebene rief bei den „Insassen“ unseres neuformierten Achters völlig unterschiedliche Reaktionen hervor. Von einem kampfbetonten „Olé“ bis zu einem eher zaghaftem „Oje“ war alles vertreten.
Aufzugsbedienung (2) Schaut man sich die Gegnerschaft der 1.Mannschaft in ihrer Gruppe – der Verbandsklasse2 – näher an, erkennt man schnell, in welche Hammergruppe die Lostrommel sie geschickt hat. Natürlich muss der Blick trotzdem nach oben gerichtet sein, aber es gibt mehrere Teams, die ihr die Suppe versalzen können.
Mit Brackel2 und Buer präsentieren sich gleich zwei bärenstarke Absteiger, die nur knapp den Klassenerhalt verpassten. Über Bönen und Annen muss man nicht viel schreiben. Beide Teams konnten in ihren Klassen überzeugende 3.Plätze einnehmen. Und Osterfeld sowie der Zweitvertretung des Bochumer SV sind bekannt als Pendler zwischen Verbandsliga und Verbandsklasse. Bleiben noch die drei Aufsteiger. Ob man sich nun die „Jungen Wilden“ aus Waltrop oder die eher gesetzten Semester aus Rüttenscheid anschaut, beide Mannschaften sind jederzeit für eine Überraschung gut. Bleibt noch Schüren – bei denen des Sängers Höflichkeit an dieser Stelle mal schweigt.
Bevor die endgültigen Mannschaftsaufstellungen Anfang August veröffentlicht werden, ist jede Prognose natürlich graue Theorie. So wünschen wir uns einfach von unserer 1.Mannschaft eine breite Brust, spannende Kämpfe und in der Abschlusstabelle einen Platz unter den Top3!

So – genug gefachsimpelt…
 

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Der letzte Gang

Der Schachverein Springer Recklinghausen Süd trauert um sein Ehrenmitglied Rudi Nebel, der am 30.6.2016 im Alter von 90 Jahren von uns gegangen ist.

Rudi Nebel gehörte zu den ersten Mitgliedern des 1961 gegründeten SV Lasker Herten Langenbochum. Als langjähriger Vorsitzender kümmerte er sich um die organisatorischen Geschicke des Vereins. Neben der Vorstandarbeit war er auch ein erfolgreicher Schachspieler, in der Ehrentafel der Vereinsmeister ist Rudi Nebel als Vereinsmeister 1964, 1975 und 1986 verzeichnet. 1967, 1968 und 1970 wurde er Vereinsblitzmeister. Bei den Hertener Stadtmeisterschaften im Schach erreichte er von 1965 bis 1977 den zweiten Platz. Im Jahre 1965 stieg er mit der 1. Mannschafft des SV Lasker in die Verbandsklasse auf.
Nach der Fusion des SV Lasker Herten mit dem SV Springer Recklinghausen Süd im Jahre 2001 blieb er bis ins hohe Alter aktiver Vereinsspieler. Noch 2014 war er Mitglied der 2. Mannschaft des SV Springer / Lasker Recklinghausen Süd.

Der Schachverein SV Springer Recklinghausen Süd wird Rudi Nebel ein ehrendes Gedenken bewahren.

Peter Rausch
-Vorsitzender-

Das Sommerfest am Neumarkt

Auch wenn das Wort „Sommerfest“ bei den derzeitigen Wetterkapriolen schon etwas gewagt erscheint, am Neumarkt zeigte Petrus wieder einmal, was Schirmherrschaft bedeutet. Strahlend blauer Himmel, angenehme Temperaturen und eine leichte Brise liessen nicht nur die Meteorologen schmunzeln – unser Angstschweiss konnte ebenfalls im Schrank bleiben.

Der ausverkaufte Neumarkt
Neumarkt Recklinghausen Süd Sommerfest 2016

Die Bühne glänzte mit verschiedenen Show-Acts

Wie schon im Vorjahr waren wir mit „schwerem Geschütz“ vor Ort. Zehn Bierzeltgarnituren und ein Pavillon gaben uns genug Platz, nicht nur das Schachherz zu erfreuen. Ob Infostand oder Schachaufgaben, ob erste Schritte am Brett oder einfach nur eine Partie – selbst müde gelaufene Besucher fanden bei uns ein schattiges Plätzchen.

 

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