Premiere mit Folgen

Es war ein besonderer Anlass. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte am Sonntag im heimischen Bürgerhaus endlich wieder ein Ligaspiel mit Süder Jugendlichen bestaunt werden. Und diese Premiere wollte der Verein natürlich gebührend feiern.
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Was lag da näher, als die Zukunft des Vereins zur Premiere einzuladen. Und obwohl man weder den roten Teppich noch die obligatorische Pressezone entdecken konnte, war die Hütte gegen 14.30 Uhr gut gefüllt. Neben zahlreichen Nachwuchskräften folgte erfreulicherweise auch manch Elternteil der Einladung zu Kaffee und Kuchen. Die Backstuben der Eltern hatten unseren Tisch reichhaltig gedeckt.Tortenstück So gab es selbstgebackenen Apfel- und Schokokuchen, eine Schokotorte, frittierte Krabbenchips a la Asia sowie Plätzchen und Kekse. Nach der herzlichen Begrüssung durch unseren Vorsitzenden Peter Rausch musste sich zeigen, ob der Riesenberg an süssen Leckereien überwältigt werden konnte. Das Ergebnis war eindeutig – bewaffnet mit Teller und Gabel, dazu Kaffee und Tee…vom anfänglichen Berg blieb nicht einmal ein kleiner Hügel übrig. Wer danach an eine kurze Erholungspause dachte, kennt unseren Jugendtrainer nicht. Der hatte sich nämlich etwas ganz besonderes ausgedacht.

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Die relative Zeit der Jugend

Es war die erste Niederlage unserer 3.Mannschaft, die unnötig wie ein Kropf war. Ist es der jugendliche Elan, die jugendliche Unbefangenheit, der jugendliche Übermut oder einfach nur das Privileg der Jugend – Zeit spielt bis zu einem gewissen “Schachalter” einfach keine Rolle. Die Partien werden in einer Geschwindigkeit gespielt, da beschreibt das Wort “rasant” eher ein Schneckentempo. Und dass dieses gestörte Verhältnis zur Zeit nur limitiertes Schach ermöglicht, ist einfach die logische Konsequenz.

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v.l.n.r. Lukas, Nico, Philipp und Mustafa

Leider erkrankte Pascal – einer unserer besten Springer im Stall – und musste kurzfristig durch Lukas ersetzt werden, der selbst gesundheitlich angeschlagen war. Trotzdem – die Stimmung im Team war gut, nur der Virus Nervosität konnte leicht um sich greifen. Aber kein Grund zur Sorge, das ist in der ersten Saison ein ganz normaler Infekt.

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Endlich

Manchmal reicht ein Wort. Und bei unserem Vielspieler Karl-Heinz Bleich ist es seit Samstag das Wort “endlich”, das nun fester Bestandteil in seinem Turniertagebuch ist. Denn beim 15.Herner Benefizturnier konnte er sich endlich seinen ersten Ratingpreis nach fast 40 Jahren Turnierschach erkämpfen.

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Endlich am Ziel: Karl-Heinz und sein erster Umschlag

Der Kampf um diese Ratingpreise ist eine Wissenschaft für sich. Die Gruppe muss stimmen, die Gegnerschaft muss stimmen und die eigene Leistung muss mehr als stimmen. Dazu noch taktisches Geschick…und mit einer gehörigen Portion Glück kann man in die Nähe der Ratingpreise kommen. Kein Wunder, dass Karl-Heinz soo lange auf seine “Belohnung” warten musste.

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Noch sechs blütenweisse Westen

— BEM —

 
Zwei Brett- und zwei Buchholzpunkte…mehr geht nicht. Und nach zwei Runden gibt es bei der Bezirkseinzelmeisterschaft tatsächlich noch sechs Teilnehmer mit dieser blütenweissen Weste. Zu aller Freude – zumindest aus Süder Sicht – trägt auch unser Spitzenbrett Ralf Callenberg dieses seltene Kleidungsstück.

Schaut man auf die Ergebnisse der 2.Runde, ist die Punkteausbeute der favorisierten Spieler schon recht überzeugend. Trotzdem konnten einige “Underdogs” den Favoriten trotzen. Den Vogel schoss dabei die Halterner Antwort auf Michael Tal ab.

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Frank Strozewski – Roland Michalicek

Bekanntlich liebt Roland Michalicek abgedrehte Stellungen, bei denen selbst Schachprogramme in den Streik treten. Und wenn man da mitmischen will, kann es schnell den eigenen Skalp kosten. Diese bittere Erfahrung musste Frank Strozewski, immerhin in der NRW-Klasse für den SV Erkenschwick tätig, in seiner Partie gegen Roland machen. In einem wilden Handgemenge gewann Frank zwar eine Figur, die aber im Endspiel völlig überlastet war. Oder durch ein leicht verändertes Sprichwort ausgedrückt: Viele Bauern sind des Läufers Tod.

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Das Scharren hat ein Ende

Schon seit Wochen scharrt unsere 2.Mannschaft mit den Hufen. Verständlich, wenn man bedenkt, dass die Saison für unsere Zweitvertretung am 15.11.(!!) startet. Auch wenn unsere Spieler hochmotiviert und topfit ans Brett gingen, sollten sich die Verantwortlichen mal Gedanken machen, ob ein Saisonstart, egal für welches Team, Mitte November erstrebenswert ist.

Die Einzelergebnisse
BrettSpringer Süd 2DWZ-SV Unser Fritz 4DWZ4,5 : 1,5
1Bleich,Karl-Heinz1483-Kiwitz,Henri16111 : 0
2Lange,Werner1569-Engelmann,Chris16571 : 0
3Berthy,Andreas1591-Kraft,Jörg1453½ : ½
4Deregowski,Richard1443-Lindstädt,Jan12571 : 0
5Rausch,Peter1303-Wolf,Franz---0 : 1
6Kurt,Mustafa882-Heinz,Hans-Werner11151 : 0

Während wir kurzfristig Joachim Hissnauer ersetzten mussten, traf es Unser Fritz 4 deutlich härter, da sie auf Brett eins und vier verzichten mussten. Unsere Mannschaftstaktik war ganz klar: oben klammern dahinter punkten. Und nach gut einer Stunde sah man an den Brettern deutliche Spuren der Marschroute.

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Ob DWZ oder TWZ…..

Senioren

 
…..die Schwergewichte hangeln sich in der aktuellen Seniorenmeisterschaft langsam Richtung Thron. Es halten zwar noch mehrere Teilnehmer Kontakt zur Tabellenspitze, aber in den nächsten Runden werden sicherlich keine Friedenstauben verteilt, was den ein oder anderen in die Tiefen der Tabelle ziehen könnte.

Werner Lange

Werner

Einer der sich auch nach oben hangelt, ist unser Werner Lange. Mit dem zweiten Sieg in Folge – diesmal gegen Udo Willi Skaun – machte er nicht nur einen Sprung in der Tabelle, sondern konnte auch wieder Blickkontakt zu den Thronanwärter knüpfen. Und hätte er seine “+14” Partie nicht verloren…..
Karl-Heinz Bleich bereitet uns schon etwas Sorgen. Obwohl er nur einen halben Punkt hinter Werner liegt, wirkt sein sonst so druckvolles Spiel zur Zeit etwas kraftlos. Wobei man seine Partie gegen Franz Schulze Bisping nicht als Massstab nehmen sollte. Ein Läuferverlust in ganz früher Phase, ist gegen Franz praktisch schon das Ende der Partie.
Mit Udo Kopp und Werner Zielniewicz warten in der nächsten Runde zwei Gegner auf unsere Recken, die das Punktekonto erhöhen sollten, was auch durchaus machbar erscheint.

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Wenn’s einmal läuft….

….dann läuft’s. Nach zwei Auftaktsiegen konnte unsere 1.Mannschaft im richtungsweisenden Match gegen Bergeborbeck erneut voll punkten, was nun auch den grössten Pessimisten das Wort “Traumstart” über die Lippen kommen lässt. Damit sollte sich das Team erst einmal in den oberen Tabellengefilden festsetzen.

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Unser trendy Mannschaftsführer Ralf Callenberg mit seinen 7 Modezwergen

Ralfs Outfit war wirklich der Hingucker(dazu später mehr).Aber an den Brettern konnten sich die “Zwerge” ebenfalls sehen lassen. Jeder kniete sich voll in seine Partie, an jedem Brett wurde kämpferisches Schach geboten. Nach zwei Stunden wäre jede Prognose über den Ausgang reine Spekulation gewesen. Alle Partien waren völlig offen.

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DWZ und TWZ…..

Senioren

 
…..sind gute Freunde der Statistiker. Anhand der Erwartungswerte schauen sie praktisch in die Zukunft und sehen hell. Klappen die Vorhersagen, klopfen sie sich anerkennend auf die Schulter. Und da die Trefferquote selbst bei einem statistikfreien Amateur schon bei über 33% liegt, kann man sich vorstellen, wie häufig dies, im Gegensatz zu anderen Vorhersagen, passiert. lk1 Die 3.Runde der Seniorenmeisterschaft hätte unter den Statistikern sicherlich ein Umarmungsfestival ausgelöst, so präzise stimmten die Ergebnisse. Gut, es gab einen Ausreisser, aber der wird einfach als “Abweichung” verbucht und stört das Festival nicht weiter.
Dabei waren manche Ergebnisse der 3.Runde alles andere als eine “klare Sache”. So musste zum Beispiel Hans Truszkowski sein ganzes Können aufbieten, um gegen den Favoritenschreck Udo Kopp den vollen Punkt einzufahren. Und Titelverteidiger Franz Schulze Bisping stand gegen Karl-Heinz Aust zwischenzeitlich sogar auf Verlust. Einziger Ausreisser des Spieltags – wenn man es so nennen darf – war ausgerechnet unser Karl-Heinz Bleich.

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Recklinghausen leuchtet

Wie schon im letzten Jahr besuchte unser Nachwuchs mit einigen Eltern das immer grösser werdende “Recklinghausen leuchtet”. Und Recklinghausen bewies wieder eindeutig, dass es in Sachen Leuchtkraft ganz weit vorne liegt. Dem Erfinder müsste die Gastronomie ein goldenes Denkmal setzen. Sitzplätze waren nicht nur in den kleineren Lokalitäten ein pures Luxusgut.

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Die Karawane zieht weiter

Wir mischten uns unters Fussvolk und starteten unseren Rundgang am Rathaus. Trotz der vielen “Junghüpfer” an Bord verlief alles reibungslos. Sorgen machten uns eher die Eltern – oder präziser gesagt – zwei Väter, die beide vorzeitig ihre Aktivitäten einstellen mussten, was in einem Fall sogar den Verlust von vier Mitgängern bedeutete. Fürs nächste Jahr wurde angeregt, eine Führung zu buchen, damit nicht nur das Auge, sondern auch das Ohr auf seine Kosten kommt.

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Läuft doch

— BEM —  

Nachdem sich im letzten Jahr die Auslosungen der Runden doch etwas zogen, ist jetzt die 2.Runde der BEM schon online. Unseren Jungs wurden durchaus unterschiedliche Kaliber zugelost. Während Hardy, Richard und Peter sicherlich klammern müssen, sollte der Rest um den vollen Punkt spielen.

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Ralf Callenberg

Unser aller Augen richten sich natürlich auf Ralf, der in diesem Jahr den Pott nach langer Zeit wieder nach Süd holen könnte. Mit Uwe Nebel hat er einen unbequemen Gegner erwischt, der gerade mit den weissen Steinen kräftig zulangen kann. Auch wenn Ralfs Resultate mit Schwarz in dieser Saison sicherlich verbesserungsfähig waren, sollte er als klarer Favorit ans Brett gehen. Ebenfalls in der Favoritenrolle sollten Andreas, Thomas, Werner und Karl-Heinz sein, die es mit zahlenmässig deutlich schlechteren Gegnern zu tun haben.
Hardy, Richard und Peter sitzen in der 2.Runde sicherlich nicht am längeren Hebel, aber wer weiss…vielleicht fällt das ein oder andere “Pünktchen” ab. Vor allem Richard war in seinen letzten Partien gegen weitaus stärkere Gegner durchaus erfolgreich. Hoffentlich kann er seine gute Form konservieren.
Richtige “Kracher” bietet die 2.Runde noch nicht. Schaut man auf die Partien, gibt es nicht viele Bretter mit dem gewissen “Überraschungspotenzial”.

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