Sein oder nicht sein

….. war in unserem Mannschaftskampf gegen die Zweitvertretung des Bochumer SV eigentlich nicht die Frage. Zu übermächtig schien der Gegner, mussten wir doch auf gleich vier Stammspieler verzichten. Aber gerade die vermeintlich chancenlosen Ersatzspieler brachten uns auf die Siegesstrasse. Obwohl unser Gegner auch geschwächt antrat, sprachen die DWZ-Unterschiede an den einzelnen Brettern deutlich für Bochum.

Die Einzelergebnisse
BrettSpringer-SüdDWZ-Bochumer SV 2DWZ5.5 : 2.5
1Callenberg, Ralf 1975-Spiess, Timo-Christian21000 : 1
2Mecklenburg, Roland1979- Goralski, Christian20381 : 0
3Höfker, Mathias2068-Flören, Philipp19091 : 0
4Parado, Dominador1893-Fresen, Hans-Jürgen18361 : 0
5Scheyka, Torsten1769-Fränkel, Karlheinz18601 : 0
6Lange, Hans-Werner1622-Hirmer, Raimund1774½ : ½
7Berthy, Andreas1591-Hollstein, Ralf1759½ : ½
8Deregowski, Richard1443-Gehrke, Wolfgang1724½ : ½

Der Sieg sieht deutlich aus, vielleicht etwas zu hoch, aber nie gefährdet. Dabei fing alles mit einem Schock für die Mannschaft an:

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Nichts für schwache Nerven

Es hätte keinen besseren Schauplatz geben können. Im Umspannwerk Recklinghausen stellten wir, im Rahmen der “Stadt-Land-Spielt!” Veranstaltung, einem breiten Publikum den ersten Mannschaftskampf unseres Nachwuchsteams gegen Unser Fritz vor.

 

Unsere Jungs vor dem Umspannwerk
P1050434

v.l.n.r. Lukas, Philipp, Pascal und Nico

 

Die mit Hochspannung erwarteten ersten Turnierpartien verursachten bei unseren Akteuren schon ein leichtes Magenrummeln. Alle vier standen gehörig unter Strom, was man an den Brettern dann auch deutlich erkennen konnte. Viele Dinge aus dem Training waren einfach nicht mehr abrufbar, und da die Kontrahenten auch teilweise ihre ersten Partien spielten, ergab sich ein munteres Scheibenschiessen an allen Brettern.
Der Spielort – übrigens ein Tagungsraum im Umspannwerk mit optimalen Spielbedingungen – lag etwas abseits. Trotzdem verirrten sich einige Besucher, um einen Blick auf die Bretter zu riskieren. Und wer sich die Partien neutral betrachten konnte, kam voll auf seine Kosten. Es wurde recht zügig gespielt, und über zuwenig Action durfte man sich wahrlich nicht beklagen. Mit heruntergelassenem Visier ging es ohne jegliches positionelles Geschiebe direkt in den Angriff. Vom Einsteller bis zur Kombination, vom Matt bis zum Patt – es wurde nichts ausgelassen.

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Ein paar Kommentare zu den Partien

Inzwischen ist es ja eine gewisse Routine, seine Partien durch ein starkes Schachprogramm automatisch analysieren zu lassen. Die am Häufigsten eingesetzten Programme wechselten dabei über die Jahre. War vor 10 Jahren Fritz das Synonym für den elektronischen Helfer, wurde er zwischenzeitlich von Rybka abgelöst, und seit einiger Zeit sind Komodo und Houdini die Platzhirschen – aber auch der ungefähr gleichstarke und kostenlose Stockfish. Glücklicherweise hat das die gemeinsame Analyse im Anschluss an die Partie noch nicht ersetzt. Und es ist auch weiterhin nützlich, sich nicht nur damit zu begnügen, zur Kenntnis zu nehmen, wo überall die Maschinen bessere Züge gefunden hätten. Denn oft sind diese Varianten für Normalsterbliche einfach nicht zu spielen. Interessanter ist es daher, die Positionen und Varianten zu finden, aus denen man selber noch etwas  lernen kann. In diesem Sinne habe ich mir die Freiheit genommen, mir die Partien aus der Begegnung Süd – Ahlen II mal anzuschauen um hier ein paar – meiner Meinung nach – instruktiver Phasen herauszugreifen.

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Aller Anfang ist schwer

Roland Mecklenburg und Mathias Höfker

Zwei Punkte im Einsatz

Die Luft im Verband ist dünn. Verdammt dünn sogar, nimmt man unseren ersten Mannschaftskampf gegen die Zweitvertretung von Ahlen genauer unter die Lupe. Gegen einen dezimierten Gegner konnten wir mit Ach und Krach 4.5 : 3.5 gewinnen. Bekanntlich ist aller Anfang schwer, und unsere Spieler werden sicherlich schnell die Technik erlernen, auch in dünner Luft richtig zu atmen.

 

 

 

Die Einzelergebnisse

BrettSpringer SüdDWZ-Ahlen 2DWZ4.5 : 3.5
1Callenberg, Ralf1975-Woestmann, Ulrich20280 : 1
2Mecklenburg, Roland1979-Nattermüller, Irina19841 : 0
3Höfker, Mathias2068-Nattermüller, Matthias19341 : 0
4Parado, Dominador1893-Starp, Klaus1893+ : -
5Wimber, Hartmut1823-Wagner, Ralf19140 : 1
6Stahlhofen, Thomas1836-Volesky, Michael1812+ : -
7Scheyka, Torsten1769-Dreesbach, Harald17420 : 1
8Diebig, Klaus1691-Oberdorfer, Jakob1376½ : ½

 

Geben wir nun Thomas, der als “arbeitsloser Spieler” viel Zeit hatte, das Geschehen an den Brettern genau zu beobachten, das Wort:

“Der heutige Mannschaftskampf hatte ein Vorspiel, da der SV Ahlen gerne den Termin eine Woche nach vorne verlegt hätte. Da dort dann aber von uns Spieler nicht gekonnt hätten, blieb es bei dem ursprünglichen Termin und da Ahlen die Terminprobleme wohl nicht lösen konnte, fehlten ihnen zwei Spieler an den Brettern 4 und 6, so dass Dominador und Thomas ihre Partien kampflos gewannen. Beide hätten zum Saisonauftakt gerne gespielt, aber so stand es 2:0 für uns und wir hatten Zeit uns die restlichen Partien in Ruhe anzuschauen.

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Das berechnende Bauchgefühl

Alle Karten liegen offen auf dem Tisch, das Versteckspiel ist beendet. Die Aufstellungen der Vereine sind veröffentlicht. Und schon stellt sich die Frage, wie sind die neuen Ligen einzuschätzen?mathe Sicherlich werden unsere Hobbystatistiker anhand von Modellen, Analysen und Wahrscheinlichkeiten einen präzisen Erwartungswert für unsere Mannschaften berechnet haben. Und auch die Abschlusstabellen werden aus mathematischer Sicht keine grossen Geheimnisse mehr sein. Wir wollen uns hier aber mit dem begnügen, was im Schach auch eine grosse Rolle spielt: der Intuition. So haben wir unsere drei Mannschaftsführer gebeten, ihr “Bauchgefühl” zur neuen Saison in einem kleinen Statement niederzuschreiben.
 

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And The Winner Is…..

Am Freitag war es geschafft. Im Lauf der letzten Woche wurde unser Sommerrätsel gleich von zwei Ratefüchsen geknackt. Karl Heinz Bleich und Thorsten Jaring plazierten die Spieler auf den richtigen Sitz im Bus:

Sitz 1: Richard Derekowski
Sitz 2: Roland Mecklenburg
Sitz 3: Klaus Diebig
Sitz 4: Dominador Parado

Und auch beim Preis trafen beide ins Schwarze. Gesucht war ein Simultan gegen unseren Nachwuchs. Und so musste das Los entscheiden.

 And the

WINNER

is…..

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Der Meister holt die Schürze raus

Nachdem unsere Mannschaftsführer Ralf Callenberg und Peter Rausch leider keinen Termin für die geplante Aufstiegsfeier finden konnten, wurde nun unser Gastgeber und Grillmeister Torsten Scheyka tätig.Grillmeister Und siehe da – unter dem Namen “Saisoneröffnung” glüht der Rost jetzt am 22.08. ab 18 Uhr in Torstens Garten. Jeder der weiss was passiert, wenn unser Grillmeister zu Schürze und Zange greift, wird sich ein ganz dickes Kreuz in den Kalender malen.
Grillgast
Neben den kulinarischen “Meisterwerken de Luxe” wird natürlich auch keiner verdursten. Je nach Wetterlage” wird vom Wasser bis zum Absacker alles wohltemperiert angeboten. Damit der Abend keine Spuren hinterlässt – schliesslich sind wir Sportler – wollen wir vorher etwas in die Pedalen treten. Je nach Teilnehmerfeld starten wir mit einer angepassten Tour um 15 Uhr vom Bürgerhaus.
Aber auch nach dem Grillen gibt es, wie man hört, noch ein kleines Rahmenprogramm, worüber bisher jedoch noch keinerlei Details durchgesickert sind. Lassen wir uns also überraschen.

Der Bus – die Frage – der Preis

Es kommt aus dem Nichts, wenn auch nicht völlig unerwartet, schlägt mit Enten und Hinterbänklern nur so um sich und übertrifft sich regelmässig mit fülligen Sinnlosigkeiten. Richtig – es geht um dieses ominöse “Sommerloch”, zur Zeit wieder in aller Munde Übrigens – wer schon immer die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit über das Sommerlochs wissen wollte…..kein Problem – hier wird ihnen geholfen.

Das Süder-Sommerloch-Überbrückungs-Rätsel, das unser persönliches “Spielmaterial” geschmeidig halten soll, besteht aus Denksport und Intuition zugleich.
FragezeichenWas als lockerer “Running Gag” anfing, bekommt nun den Ritterschlag und wird zum “Who is Who” unseres Vereins. Es geht um den Vorbericht des Stichkampfes in Wattenscheid, speziell um den Bus, in dem vier Personen zu sehen waren. Immer wieder wurde gefragt oder Vermutungen geäussert, wer denn da wohl im Bus sitzt.

Damit ist jetzt Schluss

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Wohin geht die Fahrt ?

Die Würfel sind gefallen – oder anders gesagt – die Lostrommel schickt unsere 1.Mannschaft in die Verbandsklasse Gruppe 3. Als Nummer 1 gesetzt, dürfte es selbst den grössten Optimisten klar sein, dass es nur eine Momentaufnahme ist.Aufzugsbedienung (2) Die Frage ist nun, wohin geht die Fahrt? Die Neunmalklugen werden schnell sagen: nach Essen, Bochum, Kirchhellen und Annen, weil wir dort auswärts antreten müssen. Aber wohin fährt der Fahrstuhl tatsächlich? Leuchtet der Pfeil nach oben und es geht Richtung Maisonette und Dachgeschoss oder leuchtet der Pfeil nach unten, was unweigerlich Keller und Abstieg bedeutet. Auch wenn wir den Wind des Aufstiegs noch in den Segeln haben, Erfolg stärkt und mit Mathias Höfker ein starker Spieler zur 1.Mannschaft stösst, die Trauben hängen hoch. Neben den üblichen Verdächtigen, die um den Aufstieg kämpfen, werden wir uns auf den Rest der Liga konzentrieren müssen. Und genau in den Kämpfen wird sich nach jetzigem Stand entscheiden, ob wir verbandstauglich sind, oder doch eher zu den Fahrstuhlmannschaften gehören, die für den Verband zu schwach und für den Bezirk zu stark sind. Für genauere Prognosen sollten wir bis zum 01.08. warten, wenn die Aufstellungen der Mannschaften veröffentlicht werden.

Wer sich trotzdem schon den einen oder anderen kleinen Ein- oder auch Überblick der Verbandsklasse Gruppe 3 gönnen will…..

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Süd besinnt sich wieder seiner Tradition

Eine verhältnismäßig gut besuchte Mitgliederversammlung beendete am Freitag praktisch die Saison 2014/15. Nach der Begrüssung nahm Peter Rausch eine längst fällige Siegerehrung vor.P1030270 Fabienne Silski gewann unser weihnachtliches Jugendturnier 2014, doch irgendwie fand sich kein passender Termin für eine angemessene Siegerehrung. Das lange Warten wurde jetzt mit einem Pokal und reichlich Applaus belohnt.
Neuer Vereinsmeister ist Thomas Stahlhofen, der das Turnier ohne Niederlage souverän gewann.
Die Wiederwahl des Vorstandes ging ebenso reibungslos über die Bühne, wie die Neuwahl des Jugendwarts Phillip Wollny, der gleichzeitig Jugendsprecher ist. Auch die nötig gewordenen Satzungsänderungen wurden ohne Probleme durchgewunken, wobei erwähnenswert ist, dass “Süd” den Springer wieder in den Vereinsnamen aufnimmt.

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