BJEM in Datteln gestartet

Von der U10 bis zur U18 tummeln sich an vier Wochenenden die Nachwuchskräfte der Schachvereine unseres Bezirks. Immerhin 63 Teilnehmer aus sieben Vereinen streiten sich um den Meistertitel in den einzelnen Gruppen.

Dattelner Allerlei

Der Blick in den Turniersaal von U10 – U16

Spielort ist wieder das Reinhard-Lettmann-Haus in Datteln, ein Spielort über den es einfach nichts zu meckern gibt. Einzig die Ausgrenzung der U18 in einen Nebenraum trübte das Gesamtbild etwas. Unser Verein griff nach einer längeren Durststrecke wieder ins Geschehen ein. Gleich vier Nachwuchskräfte machten sich auf den Weg nach Datteln.
 

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Wenn jemand eine Reise tut…

…so kann er was erzählen. Und wenn sich gleich neun Recklinghäuser Schachfreunde mit dem Vorsitzenden der Fachschaft Udo Wickenfeld und seiner Frau Richtung Niederlande aufmachen, ist das allemal eine kleine “Erzählung” wert.
dordrecht schachverein
Nachdem die erste gemeinsame Veranstaltung mit dem Schachclub unserer Partnerstadt Dordrecht vor zwei Jahren im Kolpinghaus stattfand, stampften die Holländer jetzt ihr 1.Sommer-Turnier aus dem Boden. Die Recklinghäuser Auswahl liess sich nicht lumpen und nahm die Einladung zu dem Event selbstverständlich an.

Unverantwortlich war natürlich die frühe Abfahrtszeit. Wer Schachspieler am Samstagmorgen um 6.30 Uhr zum Treffpunkt bestellt, muss schon sehr optimistische Tendenzen besitzen. Udo behielt jedoch recht, auch wenn es hier und da kleinere Turbulenzen gab, und so machten wir uns mit einer relativ kleinen Verzögerung auf den Weg nach Dordrecht.

 

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Heimlich, still und leise…

Kalender

…kommt die Recklinghäuser Schnellschach-Meisterschaft wieder aus der Versenkung. “Schuld” daran ist Udo Wickenfeld, seinerseits Vorsitzender der Fachschaft Schach, der das Turnier nach mehrjähriger Abstinenz erneut salonfähig machen will. Und Udo gibt richtig Gas. Schon am 26.08. beginnt die Meisterschaft in den Katakomben unseres Spiellokals. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder eines Recklinghäuser Schachvereins, sowie alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Recklinghausen. Auf Anfrage konnte uns Turnierleiter Franz Schulze Bisping leider noch keine Ausschreibung liefern, sie soll aber in Arbeit sein. Einzig die Termine stehen schon fest:

  • 26.08.  Runden 1-3 (Bürgerhaus)
  • 09.09.  Runden 4-5 (Kolpinghaus)
  • 23.09.  Runden 6-7 (Kolpinghaus)

Edit: Alles Schnee von gestern – die Ausschreibung ist jetzt online

Weidmannsheil

Unser Schachfreund Werner Lange war wieder auf der Pirsch. Ausgerüstet mit Linse und Auslöser, legte er sich diesmal mitten in der Recklinghäuser Schachwoche auf die Lauer. Und so war es kein Wunder, dass er speziell unsere Teilnehmer am Turnier mit einem Blattschuss in voller Pracht erwischen konnte.

Während schachlich doch einige Halalis im Keim erstickt wurden, lief es DWZ-technisch bei unseren Königsjägern Peter Rausch, Werner Lange und Karl-Heinz Bleich recht ordentlich – alle drei konnten auf der Jagd nach Punkten ihre Zahl verbessern. Nur Neuzugang Martin Herud musste nach einem holprigen Start – in der 3.Runde opferte er völlig unmotiviert eine Figur – kämpfen, um seine Zahl zu halten, was ihm nach einem fulminanten Endspurt (4/4) auch gelang. So waren schlussendlich alle zufrieden und werden wohl als “Stammgäste” auch im nächsten Jahr wieder buchen.

 

zu den Fotos

Die Woche des Sports

Nachdem das Bundesministerium des Inneren 2014 die Fördermittel für den Deutschen Schachbund vorübergehend komplett strich, steht bis heute die fundamentale Frage: “Ist Schach Sport?” im Raum.Wahlkreuz Die Spieler unseres Bezirks Herne/Vest gaben in diesem Jahr während der “Woche des Sports” eine klare Antwort. Sieben Teams beim “Vierer-Blitzturnier” im Kolpinghaus und ganze zwölf Teilnehmer beim “Gurkenturnier” im Schwan sprechen eine deutliche Sprache. Die Ursachen für den historischen Tiefpunkt wird der Fachschaftsvorsitzende Udo Wickenfeld mit den ausrichtenden Vereinen sicherlich gründlich analysieren.
Wir nahmen übrigens nach längerer Abstinenz wieder am Blitzturnier teil, und auch beim “Gurkenturnier” waren vier Teilnehmer aus unserem Verein vertreten.

 

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Jetzt gehts los

KalenderAuch wenn viele sicherlich schon die Vereinsmeisterschaft abgehakt hatten – jetzt zeigte unser Spielleiter, was ein wirklicher Haken ist. Kurz geplant, schnell eingestielt und in kompakter Form, wollen nun 12 Spieler mit rechten und linken Haken zeigen, wer in knackigen fünf Runden als Letzter auf den Brettern steht und sich Vereinsmeister nennen darf. Für Spannung ist sicherlich gesorgt, denn das Teilnehmerfeld ist nicht von schlechten Eltern.
Der 14-Tage-Rhythmus pro Runde ist natürlich knapp bemessen, sollte aber mit etwas gutem Willen der Akteure durchaus machbar sein.

Die kompakten Daten findet man übrigens unter
Turniere–>Vereinsmeisterschaft

Das doppelte Lottchen

Manchmal kommt es anders als man denkt. Da schreiben gleich zwei Süder unabhängig voneinander über die Stadtblitzmeisterschaft. Der eine als aktiver Teilnehmer, der andere aus der Sicht des Beobachters. Und so kann nun der werte Besucher unserer Seite in “Stereo” zwei Berichte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln lesen.

 

Viel Vergnügen

Freitag geht es los

KalenderEndlich ist es so weit!
Und jetzt heisst es husch husch – nicht ins Körbchen – sondern an die Bretter. Denn nachdem der Beginn der Vereinsmeisterschaft auf Wunsch einiger potenzieller Teilnehmer bis in den April verschoben wurde, müssen die geplanten 7 Runden Schweizer System zügig über die Bühne gehen, will man nicht mit den Sommerferien kollidieren.
Übrigens – das Starterfeld ist noch leicht überschaubar. Wer also das gewisse Kribbeln in den Fingern verspürt – oder einfach nur seine Vitrine mit dem Titel “Vereinsmeister” schmücken will – kann sich entweder bei Peter oder Freitag bis 19 Uhr anmelden.

Edit: Nach letzten Informationen wird die Vereinsmeisterschaft nochmals verschoben. Wohin wird sich hoffentlich bald zeigen.
Edit2: Die VM startet jetzt wohl am 06.05.

Ausser Spesen nix gewesen

Es läuft einfach nicht. Auch im Viererpokal, dem zweiten Mannschaftswettbewerb des Bezirks, ging unser Team passend zum Wetter gewaltig baden. Obwohl sich diesmal Ralf Callenberg, Roland Mecklenburg, Dominador Parado und Thomas Stahlhofen gleich vier Spieler der 1.Mannschaft auf den Weg nach Herne machten, bekamen sie kein Bein auf die Erde. Es sah so aus, als wenn jemand den Stecker gezogen hätte, es knisterte nicht, unsere vier Strategen wirkten relativ saftlos…fast schon ausgebrannt. Dabei munkelte man, dass Thomas und Roland Freitag noch kurzfristig in einem speziellen Trainingslager aktiv waren, wovon am Spieltag jedoch leider nicht mehr viel zu erkennen war.
In der ersten Runde wurde uns Haltern zugelost, die mit einer nicht zu unterschätzenden Mannschaft antraten. Trotzdem waren wir sicherlich leicht favorisiert. Und so rieben sich unsere treuen Fans Charles und Lena schon verwundert die Augen, denn der Kampf nahm einen in der Art nicht zu erwartenden Ausgang.

 

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Die rote Laterne

Der wortlose Bericht über die Mannschaftsblitzmeisterschaft muss irgendeinen Nerv getroffen haben. Es ist schon abenteuerlich, welchen Raum eine “nackte Tabelle ohne Worte” für Interpretationen lässt. Dabei handelte es sich einfach nur um “Informationen unter Zeitdruck”. Der recht wortkarge Bericht soll jetzt hier auch nicht aufgepeppt werden.

Lanterne Rouge

Zwei Dinge sollen trotzdem kurz angesprochen werden. Unseren Nachwuchskräften Philipp und Pascal war klar, auf was sie sich einlassen. In einem längeren Vorgespräch wurde ihnen die Bedeutung von “Hucke voll” deutlich gemacht. Es war sogar angedacht, dass der Jugendtrainer in der Emscher – und wer sie kennt, weiss was das bedeutet – baden geht, sollten die beiden auch nur einen Punkt holen. Dessen ungeachtet erklärten sich sowohl Phillipp als auch Pascal bereit, die Süder Farben zu vertreten, was man gar nicht hoch genug bewerten kann. Und deshalb wird diese mit vielen Niederlagen bestückte “Rote Laterne” sicherlich einen Ehrenplatz im Süder Trophäenschrank bekommen. Denn “Sportsgeist” ist eine der Tugenden, die gerade in unserem Sport nicht hoch genug angesiedelt werden kann.
Aber es gab auch positive und lustige Resonanz. Und eine davon nehmen wir zum Anlass, um Lenas harte Arbeit vor Ort zu würdigen. Lena knipste nämlich jede Menge Fotos, die uns nun ermöglichen, einen lustigen Zweizeiler über unser Abschneiden, in die Tat  umzusetzen:

Will man Süd ganz oben sehn
muss man die Tabelle drehn

 

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