Weidmannsheil
Unser Schachfreund Werner Lange war wieder auf der Pirsch.
Ausgerüstet mit Linse und Auslöser, legte er sich diesmal mitten in der Recklinghäuser Schachwoche auf die Lauer.
Und so war es kein Wunder, dass er speziell unsere Teilnehmer am Turnier mit einem Blattschuss in voller Pracht erwischen konnte.
Während schachlich doch einige Halalis im Keim erstickt wurden, lief es DWZ-technisch bei unseren Königsjägern Peter Rausch, Werner Lange und Karl-Heinz Bleich recht ordentlich – alle drei konnten auf der Jagd nach Punkten ihre Zahl verbessern. Nur Neuzugang Martin Herud musste nach einem holprigen Start – in der 3.Runde opferte er völlig unmotiviert eine Figur – kämpfen, um seine Zahl zu halten, was ihm nach einem fulminanten Endspurt (4/4) auch gelang. So waren schlussendlich alle zufrieden und werden wohl als „Stammgäste“ auch im nächsten Jahr wieder buchen.

Nach der Spielleitersitzung ist bekanntlich vor der neuen Saison. Und wenn die neue Saison auch noch in weiter Ferne liegt – unter dem Menüpunkt „Mannschaften“ kann sich nun jeder die Spieltage seines Teams anschauen. Als kleines Schmankerl werden die Aufstellungen – mit grosszügiger Genehmigung des Vorstandes – gleich mitgeliefert.
Schaut man sich die Gegnerschaft der 1.Mannschaft in ihrer Gruppe – der Verbandsklasse2 – näher an, erkennt man schnell, in welche Hammergruppe die Lostrommel sie geschickt hat. Natürlich muss der Blick trotzdem nach oben gerichtet sein, aber es gibt mehrere Teams, die ihr die Suppe versalzen können.
Rudi Nebel gehörte zu den ersten Mitgliedern des 1961 gegründeten SV Lasker Herten Langenbochum. Als langjähriger Vorsitzender kümmerte er sich um die organisatorischen Geschicke des Vereins. Neben der Vorstandarbeit war er auch ein erfolgreicher Schachspieler, in der Ehrentafel der Vereinsmeister ist Rudi Nebel als Vereinsmeister 1964, 1975 und 1986 verzeichnet. 1967, 1968 und 1970 wurde er Vereinsblitzmeister. Bei den Hertener Stadtmeisterschaften im Schach erreichte er von 1965 bis 1977 den zweiten Platz. Im Jahre 1965 stieg er mit der 1. Mannschafft des SV Lasker in die Verbandsklasse auf.