Der Süder Schachverein…
…wünscht
nicht nur allen Springern…




Auch wenn der Titel etwas frech an einen Streit zwischen Dativ und Genitiv angelehnt ist, das Thema ist ernst genug. Viele sogenannte „Salonremis“ machen das Schachspiel unattraktiv, was der Vermarktung ein schwerer Klotz am Bein ist.
Was wurde nicht schon alles probiert. Die bekanntesten Versuche sind/waren die 20-Züge Regel, die 30-Züge Regel, die Sofia-Regel, oder gar die Wiederholung der Partie. Nachdem jegliche Versuche, direkt in die Partie einzugreifen, scheiterten, werden nun in einem Feldversuch in den nächsten drei Saisons alle Einzelturniere, die unter den Fittichen des deutschen Schachbundes stehen, mit einem neuen Punktesystem ausgetragen.
Punkt 14 Uhr eröffnete Bürgermeister Tesche das Lichterfest im Umspannwerk. Kurz danach stürmten Menschenmassen das Museum, rannten in die erste Etage und belagerten unseren Stand. Nun gut – vielleicht war es nicht ganz so, aber die Besucherzahlen stimmten, und wir konnten uns über mangelndes Interesse nicht beklagen.

Normalerweise läuft bei unserem Aussenteam alles wie am Schnürchen. Irgendwie war bei dieser Veranstaltung irgendwo der Wurm drin. Denn trotz mehrerer Zusagen konnten irgendwann Lena und Roland nicht mehr mit dem Aufbau warten.

Am 04. März wird über die Zukunft unseres Ligabetriebs entschieden. Nicht auf der Versammlung des Bezirks Herne-Vest, die erst einige Tage später stattfindet, sondern in Bottrop, wo der Kongress des SV Ruhrgebiet tagt.
Geplant ist die Überführung der höchsten Ligen aller fünf/sechs Bezirke in den Verband, die dann unter dem Namen „Landesliga1-6“ geführt werden. Da für die Einteilung der Ligen geographische Aspekte vorrangig sind und grundsätzlich keine zwei Mannschaften eines Vereins in einer Liga spielen sollen, wird es zwangsläufig zu tektonischen Verschiebungen kommen. Ausserdem sollen nach erfolgreicher Einführung der Landesliga Jahr für Jahr weitere Ligen der Bezirke in den Verband überführt werden, bis schlussendlich der gesamte Spielbetrieb über den Verband läuft.

Kaum beginnt die vorweihnachtliche Zeit, veranstalten die Süder Handwerker ihren traditionellen Adventsmarkt. Diesmal findet das Event am Samstag, dem 26.11. statt, also einen Tag vor dem 1.Advent. Austragungsort ist die Fussgängerpassage am Neumarkt. Neben dem zur Jahreszeit passendem Catering, präsentieren sich die übrigen Stände unter dem Motto: Von Selbstgebasteltem bis Selbstgebackenem!
Wir sind in diesem Jahr natürlich auch wieder mittendrin. Da unser Aussenteam mit dicken Socken, selbstgestrickten Schals und den obligatorischen Pudelmützen ausgerüstet ist, werden wir in der Zeit von 14-18 Uhr die Stellung nicht nur an den Brettern halten.

Ab heute sitzen sich Weltmeister Magnus Carlsen und sein Herausforderer Sergei Karjakin in New York gegenüber. Dazwischen das Brett, das beide Akteure zwar meisterlich beherrschen, Experten aber den Weltmeister beim „Tanz auf den 64 Feldern“ klar als Taktgeber sehen. Zu übermächtig erscheint der auch ausserhalb der Schachwelt bekannte Weltmeister Carlsen, der in seiner Heimat Norwegen sogar eine Art Volksheld ist. Sein russischer Gegner Karjakin, aktuell die Nr.9 in der Welt, ist einer der besten Verteidiger. So kann man durchaus spannende Partien erwarten, die man natürlich auch im Internet live verfolgen kann. Und wer kein Duell wie zwischen Fischer und Spasski oder Karpow und Kasparow erwartet, wird sicherlich auf seine Kosten kommen.
Da war doch noch was…ach ja