Die Woche des Sports

Nachdem das Bundesministerium des Inneren 2014 die Fördermittel für den Deutschen Schachbund vorübergehend komplett strich, steht bis heute die fundamentale Frage: „Ist Schach Sport?“ im Raum.Wahlkreuz Die Spieler unseres Bezirks Herne/Vest gaben in diesem Jahr während der „Woche des Sports“ eine klare Antwort. Sieben Teams beim „Vierer-Blitzturnier“ im Kolpinghaus und ganze zwölf Teilnehmer beim „Gurkenturnier“ im Schwan sprechen eine deutliche Sprache. Die Ursachen für den historischen Tiefpunkt wird der Fachschaftsvorsitzende Udo Wickenfeld mit den ausrichtenden Vereinen sicherlich gründlich analysieren.
Wir nahmen übrigens nach längerer Abstinenz wieder am Blitzturnier teil, und auch beim „Gurkenturnier“ waren vier Teilnehmer aus unserem Verein vertreten.

 

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Jetzt gehts los

KalenderAuch wenn viele sicherlich schon die Vereinsmeisterschaft abgehakt hatten – jetzt zeigte unser Spielleiter, was ein wirklicher Haken ist. Kurz geplant, schnell eingestielt und in kompakter Form, wollen nun 12 Spieler mit rechten und linken Haken zeigen, wer in knackigen fünf Runden als Letzter auf den Brettern steht und sich Vereinsmeister nennen darf. Für Spannung ist sicherlich gesorgt, denn das Teilnehmerfeld ist nicht von schlechten Eltern.
Der 14-Tage-Rhythmus pro Runde ist natürlich knapp bemessen, sollte aber mit etwas gutem Willen der Akteure durchaus machbar sein.

Die kompakten Daten findet man übrigens unter
Turniere–>Vereinsmeisterschaft

Das doppelte Lottchen

Manchmal kommt es anders als man denkt. Da schreiben gleich zwei Süder unabhängig voneinander über die Stadtblitzmeisterschaft. Der eine als aktiver Teilnehmer, der andere aus der Sicht des Beobachters. Und so kann nun der werte Besucher unserer Seite in „Stereo“ zwei Berichte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln lesen.

 

Viel Vergnügen

Freitag geht es los

KalenderEndlich ist es so weit!
Und jetzt heisst es husch husch – nicht ins Körbchen – sondern an die Bretter. Denn nachdem der Beginn der Vereinsmeisterschaft auf Wunsch einiger potenzieller Teilnehmer bis in den April verschoben wurde, müssen die geplanten 7 Runden Schweizer System zügig über die Bühne gehen, will man nicht mit den Sommerferien kollidieren.
Übrigens – das Starterfeld ist noch leicht überschaubar. Wer also das gewisse Kribbeln in den Fingern verspürt – oder einfach nur seine Vitrine mit dem Titel „Vereinsmeister“ schmücken will – kann sich entweder bei Peter oder Freitag bis 19 Uhr anmelden.

Edit: Nach letzten Informationen wird die Vereinsmeisterschaft nochmals verschoben. Wohin wird sich hoffentlich bald zeigen.
Edit2: Die VM startet jetzt wohl am 06.05.

Ausser Spesen nix gewesen

Es läuft einfach nicht. Auch im Viererpokal, dem zweiten Mannschaftswettbewerb des Bezirks, ging unser Team passend zum Wetter gewaltig baden. Obwohl sich diesmal Ralf Callenberg, Roland Mecklenburg, Dominador Parado und Thomas Stahlhofen gleich vier Spieler der 1.Mannschaft auf den Weg nach Herne machten, bekamen sie kein Bein auf die Erde. Es sah so aus, als wenn jemand den Stecker gezogen hätte, es knisterte nicht, unsere vier Strategen wirkten relativ saftlos…fast schon ausgebrannt. Dabei munkelte man, dass Thomas und Roland Freitag noch kurzfristig in einem speziellen Trainingslager aktiv waren, wovon am Spieltag jedoch leider nicht mehr viel zu erkennen war.
In der ersten Runde wurde uns Haltern zugelost, die mit einer nicht zu unterschätzenden Mannschaft antraten. Trotzdem waren wir sicherlich leicht favorisiert. Und so rieben sich unsere treuen Fans Charles und Lena schon verwundert die Augen, denn der Kampf nahm einen in der Art nicht zu erwartenden Ausgang.

 

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Die rote Laterne

Der wortlose Bericht über die Mannschaftsblitzmeisterschaft muss irgendeinen Nerv getroffen haben. Es ist schon abenteuerlich, welchen Raum eine „nackte Tabelle ohne Worte“ für Interpretationen lässt. Dabei handelte es sich einfach nur um „Informationen unter Zeitdruck“. Der recht wortkarge Bericht soll jetzt hier auch nicht aufgepeppt werden.

Lanterne Rouge

Zwei Dinge sollen trotzdem kurz angesprochen werden. Unseren Nachwuchskräften Philipp und Pascal war klar, auf was sie sich einlassen. In einem längeren Vorgespräch wurde ihnen die Bedeutung von „Hucke voll“ deutlich gemacht. Es war sogar angedacht, dass der Jugendtrainer in der Emscher – und wer sie kennt, weiss was das bedeutet – baden geht, sollten die beiden auch nur einen Punkt holen. Dessen ungeachtet erklärten sich sowohl Phillipp als auch Pascal bereit, die Süder Farben zu vertreten, was man gar nicht hoch genug bewerten kann. Und deshalb wird diese mit vielen Niederlagen bestückte „Rote Laterne“ sicherlich einen Ehrenplatz im Süder Trophäenschrank bekommen. Denn „Sportsgeist“ ist eine der Tugenden, die gerade in unserem Sport nicht hoch genug angesiedelt werden kann.
Aber es gab auch positive und lustige Resonanz. Und eine davon nehmen wir zum Anlass, um Lenas harte Arbeit vor Ort zu würdigen. Lena knipste nämlich jede Menge Fotos, die uns nun ermöglichen, einen lustigen Zweizeiler über unser Abschneiden, in die Tat  umzusetzen:

Will man Süd ganz oben sehn
muss man die Tabelle drehn

 

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