Ein bisschen BJEM gefällig?

Kaum eine andere offizielle Veranstaltung des Bezirks findet so viel Zuspruch wie die Bezirksjugendeinzelmeisterschaft (kurz BJEM), die mit dem Reinhard-Lettmann-Haus in Datteln einen würdigen Rahmen mit hervorragenden Spielbedingungen bietet.

Die imposante Kulisse

Wie schon am 1.Spieltag war die “Bude” wieder rappelvoll, was nicht nur an den Jugendlichen, sondern vor allem an den vielen Zuschauern lag, die durch Funktion, Unterstützung oder auch nur reiner Neugier für eine imposante Kulisse sorgten. Erfreulicherweise besuchten mit Roman Pientka (Vorsitzender) und Frank Strozewski (Spielleiter) gleich zwei Hochkaräter aus dem Vorstand unseres Bezirks die Veranstaltung, was aber die beharrliche Abwesenheit des Jugendwarts nicht ersetzen konnte.
 

Schachlich lief es diesmal bei unserer Männerriege richtig flockig. Melvin konnte gleich zweimal die gegnerische Dame entführen, die ihm als Lösegeld gleich zwei lockere Punkte einbrachten. Ritchie liess in seiner ersten Partie auch nichts anbrennen, ein kleines taktisches Feuerwerk beendete die Partie abrupt mit einem Matt. In seiner zweiten Begegnung bekam Ritchie mit Gaetano Kariadis eine harte Nuss vorgesetzt, die er nach rasantem Verlauf eigentlich geknackt hatte. Denn nach geschätzten 35 Zügen (die genaue Zugzahl gab die Notation nicht mehr her) sahen die Kiebitze folgende Stellung auf der Mattscheibe:

Gaetano – Ritchie

ritchie1
35…Df3
Das wars dann…noch kurz die Hände schütteln, den Punkt eintragen und sich nach seinem harten Match so richtig abfeiern lassen – könnte man denken. Doch es ging munter weiter
36.Db8+ Kg7 37.De5+

ritchie2
Was nun? Leider schloss unser “Little Richard” 37…f6 aus, was die Partie nach 38.Dxe7+ Kh6 39.Df8+ Kh5 40.Dc5+ f5 schnell beendet hätte.

ritchie3
Stattdessen geschah
37…Kh6 38.Df4 Dxf4 39.gxh4

ritchie5
Alles wieder auf “Start” . Doch Glück im Unglück: gefühlte 100 Züge später gewann Ritchie nach einem fatalen Fehler seines Gegners dann doch noch!

Des einen Glück…

Während die Jungs ihre vier Punkte feierten…

…musste Fabienne in die Verlängerung

Bedauerlicherweise war es nicht der Tag unserer Damenriege, sie schossen gleich vier Fahrkarten. Lena begnügte sich mit einem Kurzurlaub an den Brettern, während Fabienne zwar wie eine Löwin kämpfte, sich aber in beiden Partien praktisch selbst besiegte.
 

Das Letzte wie immer zum Schluss
 

Wenn zwei das Gleiche tun…

…ist es noch lange nicht dasselbe

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