Mozart lädt zum Tanze

Ab heute sitzen sich Weltmeister Magnus Carlsen und sein Herausforderer Sergei Karjakin in New York gegenüber. Dazwischen das Brett, das beide Akteure zwar meisterlich beherrschen, Experten aber den Weltmeister beim “Tanz auf den 64 Feldern” klar als Taktgeber sehen. Zu übermächtig erscheint der auch ausserhalb der Schachwelt bekannte Weltmeister Carlsen, der in seiner Heimat Norwegen sogar eine Art Volksheld ist. Sein russischer Gegner Karjakin, aktuell die Nr.9 in der Welt, ist einer der besten Verteidiger. So kann man durchaus spannende Partien erwarten, die man natürlich auch im Internet live verfolgen kann. Und wer kein Duell wie zwischen Fischer und Spasski oder Karpow und Kasparow erwartet, wird sicherlich auf seine Kosten kommen.

Da war doch noch was…ach ja
 

 
Pünktlich zum WM-Kampf läuft in ausgesuchten Kinos der Dokumentarfilm “Magnus – der Mozart des Schachs” an. Gezeigt wird der unaufhaltbare Aufstieg des Wunderkindes Magnus, das sich als gereifter Carlsen letztendlich die Schachkrone holt. Regisseur Benjamin Ree beschreibt den Film als eine fast “heilige Biographie über Carlsen”, die auch für Laien das Genie verständlich darstellt.
Im Umkreis von 50km konnte trotz intensiver Recherche nur ein Kino ausfindig gemacht werden, das den Film zeigt. Dabei handelt es sich um das Metropolis in Bochum, auf deren Homepage man sich einen Trailer anschauen kann. Leider läuft der Film wohl nur bis Montag täglich um 18.30 Uhr. Wer sich das Wunderkind noch anschauen möchte muss sich sputen.

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