Stairway to Hell

Immer wenn das Wort “Hoheward” im Bürgerhaus die Runde macht, ist das Wort “Jugendtraining” aus aller Munde. Die diesmal für 17 Uhr geplante Abfahrt, verschob sich – wie eigentlich immer – etwas, aber dann brachen Kinder und Eltern mit Rad und Auto Richtung Westen auf. Kurze Zeit später standen alle vor ihr: der berüchtigten Himmelsstiege, mit 529 Stufen und über 100m Höhenunterschied nicht von Pappe.

Die Himmelsstiege in 2 Akten
Halde1

Pflicht…

Halde2

…und Kür

Spätestens nach den ersten Abschnitten trennten sich die Geister. Während die Leichtmatrosen das Treppenmonster relativ unbeschadet bewältigten, hinterliessen Pflicht und Kür bei den schwereren Gewichten doch schon unübersehbare Spuren, was einmal mehr den praktischen Nachweis des Energieerhaltungssatzes liefert.

 

Der Vergleich Serpentinen mit dem Rad versus Treppe mit dem Fuss wurde schon im Vorfeld heiss diskutiert. Vorjahressieger Pascal setzte aufs Fahrrad und setzte damit aufs falsche Pferd, denn Ritchie und sein Bruder Heinrich – gerade einmal sechs Jahre alt – erreichten das Plateau der Halde leichtfüssig mit deutlichem Vorsprung.

Das Ziel

Das Horizontobservatorium

Als “Stunden später” endlich alle oben angekommen waren, musste man nach einer gepflegten Brotzeit mit Chips und Eistee feststellen, dass der starke Wind die sonstigen Aktivitäten wie Drachenflug, Fussball und Frisbee stark beeinträchtigten.
Da aber immer irgendwas geht, stand diesmal die Kugel im Mittelpunkt. In mehreren Runden wurde das beste Duo im Boccia gesucht, und mit Lena und Fabienne auch gefunden. Beide wirkten extrem kugelsicher, was mit dem Titel “Boccia-Queens” belohnt wurde.
Ein dreifach Donnerndes noch an Dirk Broksch, der trotz der widrigen Umstände unserer Einladung folgte, und mit seiner Frau den mühsamen Aufstieg wagte und uns auf dem Gipfel besuchte.

Der Abgang

Nach dem ach so leicht wirkendem Abstieg, oft Verursacher dieses gefürchteten Muskelkaters, ging es wieder Richtung Bürgerhaus, das auch gleich Endstation für alle Beteiligten war. Schachlich wollte sich niemand mehr betätigen, die bewältigten Höhenmeter hatten ihre Spuren hinterlassen. Die nächste Tour im Herbst steht übrigens schon fest, mag der Wind auch noch so pfeifen.

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