Die Weihnachtsolympiade

Wer offiziell noch keine Filme “ab 18” schauen durfte und beim letzten Jugendtraining vor Weihnachten bei den Springern aus Süd anwesend war, konnte an der jährlich stattfindenden Weihnachtsolympiade teilnehmen. Und so fanden sich 15 Gehirnakrobaten ein, bereit, sich in den unterschiedlichsten Spielen zu messen.

Die sieben Süder Ringe

In diesem Jahr wurde jedem Süder Ring ein Spiel zugeordnet. Vom anspruchsvollen Karten-Memory in abgewandelter Form bis zum eher trivialem Hoch/Tief mussten sich alle Teilnehmer in 14 harten Runden beweisen. Natürlich durfte ein schachlicher Touch nicht fehlen, und so kamen Räuber- und Würfelschach, sowie ein “Rastlos-Springer” zum Einsatz.

Wer 14 Runden mit verschiedenen Disziplinen und immer neuen Gegner durchhält, muss einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen. Was in jugendlichen Jahren jedoch viel wichtiger ist, kann man auf dem Foto wunderbar erkennen. Neben der Konzentration während der Runde, darf der Spass zwischen den Runden natürlich nicht zu kurz kommen. Und so sah man nach Ende des Turniers bei den “älteren Semestern”, aber auch bei den 8jährigen Stacey und Nathalie, neben leicht geröteten Wangen ein zufriedenes Lächeln.

Lukas

“Es kann nur einen geben” so oder so ähnlich muss Lukas gedacht haben, denn er startete wie die Feuerwehr. Mit viel Geschick und der nötigen Portion Glück legte er eine fantastische Serie hin. 10 Siege in den ersten 10 Runden sprechen für sich. Die beiden darauf folgenden Niederlagen brachten ihn nicht aus dem Konzept. So entthronte Lukas die Vorjahressiegerin Fabienne und wird auf der JHV den Pokal überreicht bekommen.

Dina

Die grösste Überraschung war unser Gast Dina, die es sich noch fünf Minuten vor Turnierbeginn auf der Zuschauertribüne bequem machen wollte. Doch mit etwas Überredungskunst und einem Schnellkurs in den benötigten Schachregeln, war Dina mit am Start. Und womit keiner gerechnet hatte – sie sammelte Punkt für Punkt, lag schon zur Halbzeit in der Spitzengruppe, spielte konzentriert weiter, was ihr am Ende die Silbermedaille einbrachte.

Jannis

Obwohl der 3.Platz gleich dreifach besetzt war, gehörte die Bronzemedaille nach Geburtsjahr-Wertung eindeutig Jannis, dem ein klassischer Fehlstart eine bessere Platzierung kostete. Mit einem mickrigen Punkt aus den ersten vier Runden, drehte er anschliessend mächtig auf und holte 9/10 möglichen Punkten.
Leider können bei einem Turnier nicht alle aufs Podium, was wirklich schade war. Denn eigentlich hätten alle Teilnehmer die Goldmedaille verdient. Vor allem, weil es in der fast dreistündigen Veranstaltung nicht einen Streitfall gab. Da gerade zu Beginn der Turnierleiter nicht überall gleichzeitig Fragen zu den einzelnen Disziplinen beantworten konnte, wurde teilweise sogar mit eigenen Regeln gespielt.

Der Blick auf die “Top 5”
Plz.NameSpielegew.verl.Pkt.
1Lukas1412212
2Dina1411311
3Jannis1410410
3Pascal1410410
3Philipp1410410
 
Entgegen der heutigen Auffassung “The Winner takes the Best”, gab es keine Staffelung der Preise. Alle Teilnehmer bekamen etwas “Süsses”, und wer sich eine Woche vorher von Philipp zeichnen liess, bekam ein gerahmtes Portrait. Auf der Homepage sind die Portraits zwar nicht gerahmt, aber wir wollen diese kleinen Kunstwerke, die mit flotter Hand und spitzer Feder gefertigt wurden, trotzdem alle vorstellen. Natürlich ohne Namen – und wer jemanden erkennt oder vielleicht sogar sich selbst sieht: bei Risiken und Nebenwirkungen wendet euch direkt an den Zeichner.

Richard

Lena

Pol

Melvin

Tristan

Pascal

Fabienne

Nico

Jannis

Stacey

Mit den Fotos war es diesmal so eine Sache. Die verwendbare Ausbeute war überschaubar, was jedoch nicht an der Menge der Fotos lag. Es muss irgendein Kobold im Gerät manipulativ tätig gewesen sein, denn dass Pascal es sonst kann, hat er schon oft genug bewiesen.

Der spärliche Rest

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