Premiere mit Folgen

Es war ein besonderer Anlass. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte am Sonntag im heimischen Bürgerhaus endlich wieder ein Ligaspiel mit Süder Jugendlichen bestaunt werden. Und diese Premiere wollte der Verein natürlich gebührend feiern.
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Was lag da näher, als die Zukunft des Vereins zur Premiere einzuladen. Und obwohl man weder den roten Teppich noch die obligatorische Pressezone entdecken konnte, war die Hütte gegen 14.30 Uhr gut gefüllt. Neben zahlreichen Nachwuchskräften folgte erfreulicherweise auch manch Elternteil der Einladung zu Kaffee und Kuchen. Die Backstuben der Eltern hatten unseren Tisch reichhaltig gedeckt.Tortenstück So gab es selbstgebackenen Apfel- und Schokokuchen, eine Schokotorte, frittierte Krabbenchips a la Asia sowie Plätzchen und Kekse. Nach der herzlichen Begrüssung durch unseren Vorsitzenden Peter Rausch musste sich zeigen, ob der Riesenberg an süssen Leckereien überwältigt werden konnte. Das Ergebnis war eindeutig – bewaffnet mit Teller und Gabel, dazu Kaffee und Tee…vom anfänglichen Berg blieb nicht einmal ein kleiner Hügel übrig. Wer danach an eine kurze Erholungspause dachte, kennt unseren Jugendtrainer nicht. Der hatte sich nämlich etwas ganz besonderes ausgedacht.

Zur Feier des Tages fand ein “Tandem-Turnier” statt. Was zuerst grosse Augen und einige Fragezeichen erzeugte, konnte, nach einer kurzen Einführung in das Regelwerk, 18 Teilnehmer verbuchen. Damit es kein spielfreies Team gab, nahmen Charles und Roland ebenfalls teil. Nach der Auslosung gab es interessante Zusammenstellungen: ein reines Damenteam, zwei Väter, Vater und Sohn usw.

Hier über Sieger und Verlierer zu schreiben, würde der Veranstaltung nicht gerecht werden. Klar, es wurde mit harten Bandagen gekämpft, denn ein Sieg fühlt sich bekanntlich besser als eine Niederlage an. Trotzdem gab es in den neun Runden nicht einen Zwischenfall.

Die heimlichen Sieger
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Die pure Spielfreude: Das reine Damenteam

Eigentlich könnte man über alle Teams eine kleine Geschichte schreiben. Aber das Damen-Duo verkörperte wie kein anderes Team den Grundgedanken des Nachmittags: Spass und Schach. Und die hörbare Freude der beiden Mütter steckte die anderen Teilnehmer an. Dass der Lautstärkepegel dabei teilweise an ein kleines Presslufthämmerchen erinnerte störte keinen. Ganz im Gegenteil – manchmal hatte man sogar den Eindruck, als sollte aus dem Hämmerchen ein Hammer gemacht werden. Und bei einem Turnier, bei dem der Spass im Vordergrund stand, gab es natürlich weder eine Tabelle noch eine Siegerehrung. Eines sei jedoch verraten. Alle Teams lagen am Ende zwischen drei und sieben Punkten.

Bevor jetzt Werner seine Fotos für sich sprechen lässt, noch ein paar Worte in eigener Sache. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mir bei der Durchführung geholfen haben. Dazu gehören die Väter und Mütter, die sich an den Herd gestellt haben, um uns mit Selbstgebackenem zu verwöhnen. Dazu gehören die vielen Hände, die das Chaos in der Küche beseitigt haben. Dazu gehört auch unser Vorsitzender Peter Rausch, der immer mit anpackt. Und dazu gehören natürlich auch alle Kinder und Jugendlichen, ohne die der Nachmittag gar nicht stattgefunden hätte. Besonders erwähnen möchte ich noch Lena und Fabienne, die mit mir schon ab 13.30 Uhr nicht nur Tische und Stühle verschoben, sondern anschliessend noch alles eingedeckt haben.

 

Werners Impressionen

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2 Comments

  1. Torsten

    Wenn man sich die Fotos anschaut, dann kann man erkennen, wieviel Spaß und Freude der Tag den Teilnehmern bereitet hat.

    Gruß Torsten

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