Das Scharren hat ein Ende

Schon seit Wochen scharrt unsere 2.Mannschaft mit den Hufen. Verständlich, wenn man bedenkt, dass die Saison für unsere Zweitvertretung am 15.11.(!!) startet. Auch wenn unsere Spieler hochmotiviert und topfit ans Brett gingen, sollten sich die Verantwortlichen mal Gedanken machen, ob ein Saisonstart, egal für welches Team, Mitte November erstrebenswert ist.

Die Einzelergebnisse
BrettSpringer Süd 2DWZ-SV Unser Fritz 4DWZ4,5 : 1,5
1Bleich,Karl-Heinz1483-Kiwitz,Henri16111 : 0
2Lange,Werner1569-Engelmann,Chris16571 : 0
3Berthy,Andreas1591-Kraft,Jörg1453½ : ½
4Deregowski,Richard1443-Lindstädt,Jan12571 : 0
5Rausch,Peter1303-Wolf,Franz---0 : 1
6Kurt,Mustafa882-Heinz,Hans-Werner11151 : 0

Während wir kurzfristig Joachim Hissnauer ersetzten mussten, traf es Unser Fritz 4 deutlich härter, da sie auf Brett eins und vier verzichten mussten. Unsere Mannschaftstaktik war ganz klar: oben klammern dahinter punkten. Und nach gut einer Stunde sah man an den Brettern deutliche Spuren der Marschroute.

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Karl-Heinz

Unsere ersten drei Bretter standen zwar etwas passiv aber durchaus passabel. Ab Brett vier deuteten sich schon leichte Vorteile an. Richard Deregowski spielte druckvoll und ambitioniert, Peter Rausch besuchte den gegnerischen König mit allen Figuren und Mustafa Kurt schwang ebenfalls eine scharfe Kelle.

Dann ging es Schlag auf Schlag. Bedingt durch einen völligen Aussetzer seines Gegner, kam der eigentlich aufs Klammern programmierte Karl-Heinz Bleich überraschend schnell zu einem vollen Punkt. Kurz danach stand es “2:0”. Richard Deregowski schnürte und schnürte mit Weiss solange das schwarze Päckchen, bis als Absender “1-0” drauf stand. Werner Lange liess sich nicht lange bitten, und erhöhte schon fast sensationell auf “3:0”, indem er mit einer geschickt getarnten Falle gewann, was auch gleichzeitig zwei Punkte an den beiden ersten Brettern bedeutete – Respekt.

Peterrausch

Peter

Den Sack zu machte Mustafa Kurt. Sein in der ersten Stunde vorgelegtes Tempo behielt er bei, beschäftigte seinen Gegner, gewann Raum und Material, was uns uneinholbar mit “4:0” in Führung brachte. Der Figureneinsteller von Peter Rausch war nun nicht mehr ganz so tragisch. Sehr schade, denn seine bis dahin überzeugend geführte Partie hätte mehr verdient. Das abschliessende Remis von Andreas Berthy ging vollkommen in Ordnung. Das Material hätte zwar noch für drei Stunden Spielzeit gereicht, die Stellung befand sich jedoch im perfekten Yin und Yang.

Perfekt war auch der Endstand für unser Team. Von einem 4.5:1.5 konnte man vor dem Kampf nur träumen. In einer Liga mit sieben Mannschaften ist der Einstieg in die Saison enorm wichtig. Mit dem Sieg und der geschlossenen Mannschaftsleistung, die in dieser Saison übrigens alle Süder Mannschaften auszeichnet, kann man nun die nächsten Runden viel entspannter angehen.

Exemplarisch für die vielen Konzentrationsfehler, die schlussendlich den Kampf entschieden, kann man sich das Ende der Partie am 1.Brett anschauen.

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Kark-Heinz Bleich – Henri Kiwitz

Werner machts möglich

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