Das berechnende Bauchgefühl

Alle Karten liegen offen auf dem Tisch, das Versteckspiel ist beendet. Die Aufstellungen der Vereine sind veröffentlicht. Und schon stellt sich die Frage, wie sind die neuen Ligen einzuschätzen?mathe Sicherlich werden unsere Hobbystatistiker anhand von Modellen, Analysen und Wahrscheinlichkeiten einen präzisen Erwartungswert für unsere Mannschaften berechnet haben. Und auch die Abschlusstabellen werden aus mathematischer Sicht keine grossen Geheimnisse mehr sein. Wir wollen uns hier aber mit dem begnügen, was im Schach auch eine grosse Rolle spielt: der Intuition. So haben wir unsere drei Mannschaftsführer gebeten, ihr “Bauchgefühl” zur neuen Saison in einem kleinen Statement niederzuschreiben.
 

Peter liess sich nicht lange bitten:

PeterrauschSieben auf einen Streich war für das tapfere Schneiderlein jede Menge. Im Ligabetrieb jedoch sind sieben Mannschaften enorm wenig. Da muss man an jedem Spieltag hellwach sein und darf sich keinen Ausrutscher leisten. Unser Team bleibt unverändert, einzig die Reihenfolge wurde leicht verändert, wovon wir uns eine stärkere Teamleistung erwarten. Sind wir gegen einige Gegner leicht favorisiert, hängen gegen andere die Trauben hoch. Läuft nicht alles aus dem Ruder, erwarten wir eine relativ ruhige Saison mit einem gesicherten Mittelfeldplatz.

 

Stellvertretend für Ralf schrieb unser Spielleiter Thomas für die Erste:

Thomas StahlhofenWichtig ist, dass sich unsere Mannschaft an die einfachen Wahrheiten hält: “Der Ball ist rund, das Runde muss ins Eckige und der König ins Mattnetz. “Wenn wir dies berücksichtigen wird unsere international breit aufgestellte Mannschaft aus Sizilianern, Franzosen, Spaniern, Italienern, Holländern und diversen Indern gute Chancen haben. die Klasse zu halten. Zudem wir uns mannschaftsintern darauf geeinigt haben, die kriselnde Athener Variante zu meiden.
Getreu unserm Motto: “Schach ist wie Fußball – nur ohne Würfel”, bleibt abschließend zu sagen: Auch wenn wir bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen müssen…”Jungs, wir schaffen das!”

 

Pascal, Mannschaftsführer der III., äusserte sich so:

P1020964Eine Prognose für die kommende Saison ist schwierig. Zum einen kennen wir den Spielbetrieb noch nicht, zum anderen trainieren alle Jugendlichen weniger als ein Jahr. Nur Mustafa Kurt, der natürlich am 1.Brett spielt, besitzt Turniererfahrung und kann uns sicherlich einige wertvolle Tipps geben. Ob durch Aufregung oder Nichtwissen; Fehler werden wir in Hülle und Fülle machen. Trotzdem freuen wir uns schon riesig auf die Spiele in der 2.Kreisklasse, wobei unser Ziel ein einstelliger Tabellenplatz ist. Und dafür werden wir alles geben.

 

Vielen Dank an unsere drei “Bauchredner”. Alle Einschätzungen sind sehr bodenständig und zeigen deutlich, dass es in der neuen Saison kein Zuckerschlecken wird. Aber alle Prognosen zeigen auch die Bereitschaft, den Kampf in den Ligen anzunehmen. Es wird eine harte Spielzeit – packen wir es an!

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