Der “Süder Achter” meistert auch die Hürde Datteln

 

Achter2 (4)In der Besetzung Ralf Callenberg, Roland Mecklenburg, Hardy Wimber, Dominador Parado, Christian Becker, Torsten Scheyka, Thomas Stahlhofen und Klaus Diebig fuhr unser Achter bei herrlichem Frühlingswetter zum letzten Mannschaftskampf der Saison in die Kanalstadt Datteln. Mit dem Wissen, dass schon ein 4 : 4 uns den Relegationsplatz sichert, und ein hoher Sieg uns sogar noch den direkten Aufstieg bringen kann, gingen wir sehr kampfeslustig an die Bretter. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: Unser Konkurrent um den Aufstieg spielte leider eines dieser schmucklosen “An-allen-8-Bretter-Remis-Unentschieden”, was Drewer und Ickern in der Fairplaytabelle sicherlich einige Plätze gekostet haben wird. Vielleicht sollte man die letzte Runde zentral an einem Ort durchführen, was allen “Verdachtsfällen” den Nährboden entziehen würde.

Die Geschichte des Mannschaftskampfes ist schnell erzählt. Unser Schlagmann Ralf Callenberg gab die Frequenz vor: Wer Remis macht, ist selbst schuld. Und an den Ergebnissen kann man schnell erkennen, dass von Brett 5-8 Ralfs Worte sehr ernst genommen wurden.

Br.Rgnr.SV Datteln 1-Rgnr.SV Recklinghausen-Süd 12 : 6
11Madalinski, Jaroslaw-1Callenberg, Ralf0 : 1
23Becker, Peter-2Mecklenburg, Roland1 : 0
34Steinke, Hans-Jörg-3Wimber, Hartmut½ : ½
46Nortmeyer, Rainer-4Parado, Dominador½ : ½
57Aust, Karlheinz-5Becker, Christian0 : 1
68Berens, Tim-6Scheyka, Torsten0 : 1
712Kalka, Marie-Viktoria-7Stahlhofen, Thomas0 : 1
82001Vetter, Günther-8Diebig, Klaus0 : 1

Bis auf Roland Mecklenburg und Dominador Parado, die mit Schwarz doch arg sorglos spielten, konnten alle anderen mit ihrer Eröffnung zufrieden sein. Nach knapp 2 Stunden konnte der erste Punkt verbucht werden. Torsten Scheykas Gegner gab nach nur 16 Zügen auf (siehe Partie). Dominador tauschte einige Figuren ab, und obwohl er mit einem eingemauerten Läufer zurück blieb, bot sein Gegner Remis an, was natürlich angenommen wurde. Hardy Wimber kam mit den weissen Steinen auch nicht so richtig weiter und so einigte man sich ebenfalls auf ein Remis, was uns mit 2:1 in Führung brachte.Danach ging es Schlag auf Schlag. Klaus Diebig, Thomas Stahlhofen (unser Mister 100%) und Captain Ralf Callenberg gewannen ihre Partien. Somit stand es 5:1. Christian Becker stand ebenfalls auf Gewinn, während in der Partie von Roland Mecklenburg wundersame Dinge geschahen. Nach einer total verkorksten Eröffnung und einer dürftigen Vorstellung im Mittelspiel, konnte er nach einer Unachtsamkeit seines Gegners das Blatt wenden.

 Becker,P. – Mecklenburg

Nach dem 35.Zug von Peter Becker hätte 35…f5 wohl alles klar gemacht. Der Bauer auf b2 fällt, ohne den Bauern auf c4 zu verlieren. Wie Roland diese Stellung in nur 4 weiteren Zügen verlor, erspare ich dem Leser. Neuer Spielstand: 5:2. Abschliessend gewann Christian seine Partie, was zum Endstand von 6:2 führte.
Fotos liegen keine vor, weil kein Steuermann an Bord war. Schade eigentlich, denn gerade die Fotos

Abschliessend noch ein Wort zum neuen Domizil des Dattelner Schachvereins. Das Reinhard-Lettmann-Haus ist eine optimale Begegnungsstätte für Schachspieler. Helle, lichtdurchflutete Räume und ein grosser Saal – Datteln hat es gut getroffen. Wer Schach noch in diesen muffigen, vom Rauch völlig eingenebelten Hinterzimmern vermutet, wird seine Meinung revidieren müssen, weil mittlerweile viele Vereine sehr gute Bedingungen bieten.

 

Wie immer unsere Gewinnpartien (soweit vorhanden)

One Comment

  1. Peter

    Wenn man bedenkt, dass wir vor zwei Jahren nur mit größten Schwierigkeiten
    und freiwilligen Abstieg der zweiten zwei Mannschaftenaufstellen konnten und jetzt beide MannschaftenAufstiegschancen haben, so kann man nur zum sportlichen Erfolg gratulieren. Tolle Leistung, die für die Zukunft hoffen lässt.
    Euer Vorsitzender

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