Schach am Limit

Auch im zweiten Saisonspiel konnte unsere Vierer leider keine Punkte sammeln, sondern verlor denkbar knapp mit 3.5:4.5 gegen “Unser Fritz 4”.

Im Einzelnen
Br. Springer Süd 4 DWZ- Unser Fritz 4 DWZ3,5:4,5
1 Askarov, Abdul 871- Riechenberg, Sebastian 9880 – 1
2 Nguyen, Maxi794- Mallek, Peter 8051 – 0
3 Klink, Dim
- Heckmann, Nick 7590 – 1
4 Okon, Jan
- Uzun, Iliyas
1 – 0
1 Askarov, Abdul 871- Riechenberg, Sebastian 988½ – ½
2 Nguyen, Maxi794- Mallek, Peter 8050 – 1
3 Klink, Dim
- Heckmann, Nick 7590 – 1
4 Okon, Jan
- Uzun, Iliyas
1 – 0

Dass der Mannschaftskampf eng werden würde, dazu musste man kein Seher sein. Dafür sah man an den Brettern reines Kampfschach ohne Rücksicht auf Verluste. Die Partien drehten sich ständig, Alexander Weiss, der erfreulicherweise die 4.Mannschaft besuchte, brachte es mit den Worten “Schach am Limit” auf den Punkt. Trotzdem war es spannend und ein wahres Fest für jeden Kiebitz, sofern er ein dickes Nervenkostüm trug.

Abdul kämpfte bis zur letzten Patrone

Abdul spielte als Letzter, kämpfte wie ein Löwe, bekam aber nicht noch einmal die durchaus vorhandenen Siegchancen aus der ersten Partie. Am vierten Brett kam es zum Duell zweier Newcomer. Während Jan in der ersten Partie erst anfing, Schach zu spielen, als er sich auf der Verliererstrasse befand und tatsächlich noch gewinnen konnte, zeigte er in der Rückrunde von Anfang an eine ansprechende Leistung, der zweite Punkt war zügig verbucht. Zur Zeit bekommt Dim einfach nichts gebacken. Zweimal ein schneller Figurenverlust, keinerlei Gegenspiel, da zeigte der Daumen zweimal nach unten. Der Gegner von Maxi überlegte tatsächlich 88 Minuten und musste die weiteren Züge den verbleibenden zwei Minuten Restzeit anpassen. Eine Steilvorlage für unseren Bullet Spezialisten, der mit dem Damengewinn für klare Verhältnisse sorgte, Klare Verhältnisse mit umgekehrten Vorzeichen herrschten auch im Rückkampf. Zwar schaffte es Maxi noch ins Turmendspiel, aber die vielen gegnerischen Mehrbauern waren nicht zu stoppen.

Die zweite Niederlage ist zu verschmerzen, die zwei Gesichter unserer Kids, die meist nur in einer Partie ihre schachlichen Fähigkeiten aufs Brett bekommen, sind da schon ein ganz anderes Kaliber. Doch wozu gibt es unser wöchentliches Training…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*