Ein hart umkämpftes 4 : 4

Bei sonnigem Wetter und ausverkauften Rängen – oh, wir sind ja beim Schach! Also noch mal: Bei sonnigem Wetter und drei treuen Fans, empfing unsere ersatzgeschwächte 1.Mannschaft die Zweitvertretung aus Erkenschwick, die durch ihre bärenstärke Aufstellung deutlich machte, dass sie das Bürgerhaus mit einem Sieg verlassen wollten. Fürs leibliche Wohl war  mit Süder-Brötchen und geheimnisvollen Schokotörtchen a la Franz bestens gesorgt.

Mannschaftskampf Recklinghausen Süd - Erkenschwick Saison 14/15

Dass Erkenschwick in starker Besetzung antrat,  war zu erwarten. Und dass es, wenn man sich die Aufstellungen der beiden Teams anschaute, auf jeden halben Punkt ankam, war auch allen klar.  Aber dass ausgerechnet unser Ersatzmann Andreas Berthy im letzten Spiel des Tages um den Mannschaftssieg kämpfte, hätte selbst bei Hellsehern eine hohe Quote erzielt. Aber der Reihe nach……


Br.Nr.SV Recklinghausen-Süd 1-Nr.SV Erkenschwick 24 : 4
11Callenberg, Ralf-10Broksch, Dirk½ : ½
22Mecklenburg, Roland-11Strohmann, Marcel1 : 0
34Parado, Dominador-12Schulze Bisping, Franz-Adolf½ : ½
45Becker, Christian-13Broszeit, Peter0 : 1
56Scheyka, Torsten-14Mathea, Marc½ : ½
67Stahlhofen, Thomas-16Stratmann, Martin1 : 0
710Lange, Hans-Werner-2002Stötzel, Martinn0 : 1
818Berthy, Andreas-2003Schicktanz, Florian½ : ½

 

Beim Spielstand von 3.5 : 3.5 hätte Andreas tatsächlich der Held des Tages werden können. Nach hartem Kampf kam es in der alles entscheidenden Partie nach dem 43.Zug von Schwarz zu folgender Stellung:

Berthy – Schicktanz

Hier hätte sich Andreas mit 44.Tc6 für sein couragiertes Spiel belohnen können. Nach Gewinn des a-Bauern sollte es für Schwarz keine Verteidigung mehr geben. Stattdessen geschah 44.Kg1 Th3 45.Tg2+ Kf7 46.Kf2 Th1 und man reichte sich friedlich die Hand.
Wer nun denkt, Andreas Spiel kostete uns den Sieg, befindet sich gründlich auf dem Holzweg. Schauen wir uns mal die reinen DWZ-Zahlen an den Brettern 1 – 8 an:

Re-Süd-E'schwick+/-Ergebnis
1967-1790+177½ : ½
1982-1824+1581 : 0
1871-1775+96½ : ½
1804-1818-140 : 1
1755-1854-99½ : ½
1769-1764+51 : 0
1559-1709-1500 : 1
1591-1698-107½ : ½
Jetzt wird deutlich, wo wir unsere Punkte liegen liessen. Ein 2 : 2 an den vorderen vier Brettern war für einen Sieg einfach zu wenig, während das 2 : 2 an den unteren vier Brettern eine unerwartet hohe Punktausbeute ergab, und uns das Unendschieden rettete.

Hervorzuheben ist wieder einmal Thomas Stahlhofen. Er spielt in dieser Saison einfach in einer anderen Liga. Und seine Partie gegen Martin Stratman war diesmal ein Spiel auf ein Tor, nachdem er in der ein oder anderen Partie auch schon mal das Glück des Tüchtigen hatte. Auch Roland Mecklenburg konnte wieder voll punkten, nachdem sein Gegner etwas zu optimistisch seine Dame gegen Turm und Springer gab.
Über unsere Remispartien gibt es nicht viel zu berichten.Torsten Scheyka spielte pulvertrocken, unser Dominador Parado kam nicht zu seinen ach so geliebten taktischen Verwicklungen, Ralf Callenberg rannte lange einem geopferten Bauern hinterher und Andreas Berthy…das Thema hatten wir schon.
Leider kamen zwei Spieler unter die Räder. Werner Lange wehrte sich erfinderisch, bis er im Damenendspiel einen gegnerischen Bauern nicht mehr stoppen konnte. Christian Becker’s Niederlage bekommt einen Platz im Kuriositätenkabinett. In einer remislichen Stellung machte er den zweiten Zug vor dem ersten und verlor so mit einem Zug zwei Figuren.

 

Wie gewohnt unsere Gewinnpartien:

 

Unser Hausfotograf Werner Lange war natürlich wieder auf die Suche nach dem Schnappschuss des  Tages. Unterstützt wurde er diesmal von Karl-Heinz Bleich, der ebenfalls auf Motivsuche ging. Und was beide im Laufe des Mannschaftskampfes vor die Linse bekamen, wurde akribisch festgehalten. Alle Fotos können wir nicht veröffentlichen – das würde den Rahmen sprengen – aber eine schon etwas grössere Auswahl ist es doch geworden. Die Bilder sind übrigens bunt gemischt, um jede Art von Wettbewerb zu vermeiden.

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