Fast schon “Kalter Kaffee”

Auch wenn es schon leicht erkalteter Kaffee ist, ein Bericht über den letzten Kampf der Saison, das Endspiel unseres Achters um den Klassenerhalt, darf natürlich nicht fehlen.

Im Überblick
Br.Springer Süd DWZ-Doppelbauer BrambauerDWZ4.0 : 4.0
1Beckmann, Klaus2152-Remmler, Volker2059½ : ½
2Herud, Martin1985-Schulz, Hartmut20251 : 0
3Callenberg, Ralf2029-Koth, Stefan2019½ : ½
4Mecklenburg, Roland2010-Wagner, Norbert20300 : 1
5Höfker, Mathias2047-Bauch-Lojewski, Ralf19171 : 0
6Parado, Dominador1930-Jochmann, Christian18220 : 1
7Kleiner, Tom1867-Rips, Frank17761 : 0
8Hajra, Hetem1936-Deckert, Frank18680 : 1

Die Ausgangssituation war klar: unser Achter konnte bis zu 3:5 verlieren, ansonsten ging es ab in die Verbandsklasse. Und im letzten Ligaspiel der Saison war der Gegner alles andere als Fallobst. Dazu noch der “Hopp oder Top” Charakter – da musste nicht nur der Kopf fit, sondern auch die Ärmel des Nervenkostüms recht hoch aufgekrempelt sein.

 

Unser Duo an den Spitzenbrettern

Klaus und Martin holten wichtige 1.5 Punkte

Und das Nervenkostüm hielt, bis auf die Mini-Aussetzer, die selbst in der Verbandsliga noch Tagesgeschäft sind. Somit blieb unsere 1.Mannschaft in dieser Saison im Bürgerhaus ungeschlagen, mit dem dritten Unentschieden in Folge sicherte sie den Klassenerhalt, der im gesamten Mannschaftskampf nicht wirklich in Gefahr schien.

Der Reihe nach

Einmal mehr zeigte Mathias Höfker, wie unangenehm er als Gegner ist. Schnell übernahm er die Initiative, hier ein kleiner Stich, da ein kleiner Stich, der Fehler kam fast zwangsläufig – der Punkt auch.
Neuer Spielstand 1.0 : 0.0

Lange schien es ein Spiel auf ein Tor zu sein, doch Tom Kleiner bewies Stehvermögen, verteidigte sich geschickt und holte mit der taktischen Keule zum Gegenschlag aus. Wie so oft griff der ehemalige Angreifer fehl, der 2.Punkt war im Sack.
Neuer Spielstand 2.0 : 0.0

Es war einfach nicht der Tag von Hetem Hajra – Punkt. Seine Figuren suchten verzweifelt die richtigen Felder, seine Bauernzüge machten keinen vertrauenswürdigen Eindruck, und so war es eigentlich eine logische Konsequenz, dass zu allem Überfluss die Dame unwiderruflich baden ging.
Neuer Spielstand 2.0 : 1.0

Glückspilz oder Sonntagskind – Martin Herud wird es egal gewesen sein. Nach einer durchwachsenen Eröffnung übernahm sein Gegner immer mehr die Kontrolle, holte sich eine Qualle, Martin fischte im Trüben, und völlig unerwartet zappelte dicke Beute im Netz.
Neuer Spielstand 3.0 : 1.0

Nach anfänglichen Problemen bekam Klaus Beckmann seine Partie immer besser in den Griff. Leicht taktisch angehauchte Tauschmanöver sorgten für reichlich Platz auf dem Brett. Die übrig gebliebenen Schwerfiguren versprachen für beide Seiten keinerlei Lorbeeren.
Neuer Spielstand 3.5 : 1.5

Ein früher Damentausch liess die Partie von Ralf Callenberg zäh in die Gänge kommen. Das positionelle Geschiebe bescherte Ralf zwar zwei Isolani am Damenflügel, die jedoch locker zu verteidigen waren. Als sein Gegner es übertrieb, fand er leider nicht den Gewinnzug, einem Remis stand nichts mehr im Wege.
Neuer Spielstand 4.0 : 2.0

Alles im grünen Bereich konnte Roland Mecklenburg nach einem gewagten Bauernopfer im frühen Mittelspiel verkünden. Und er baute seinen Vorteil weiter aus, bis ein völlig verpeilter Plan zuerst alle Siegchancen und abschliessend sogar noch eine Figur kostete.
Neuer Spielstand 4.0 : 3.0

Nach nur elf Zügen stand der gegnerische König auf f7, die h-Linie war geöffnet, die f-Linie folgte, theoretisch war praktisch alles angerichtet. Doch unsere Angriffszecke Dominador Parado fand einfach nicht den Ausheber, sein Angriffs-Modul prallte an der umsichtigen Verteidigung immer wieder ab. Was blieb war eine Kehrtwende mit einer schwierigen Verteidigung, an der Dominador trotz heftiger Gegenwehr scheiterte.
Neuer Spielstand 4.0 : 4.0

Die Festung Bürgerhaus hielt also. Mit der Punkteteilung konnte das Team nicht nur gut leben, sondern anschliessend in der “Taverne” auf einem recht ausgelassenem Level feiern. Selbst die ansonsten eher skeptisch betrachtete Ligaauslosung erschien plötzlich rosarot. Und mit so einer gefärbten Brille bekam sogar der Verbandsspielleiter für die spannende Liga ein “Dank Frank!” ab.

Hopp’s und Top’s
Mecklenburg – Wagner

Bauch-Lojewski – Höfker

Koth – Callenberg

Herud – Schulz

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