Nichts zu ernten

Manchmal hängen die Datteln einfach zu hoch. Und so konnte unsere 2.Mannschaft im Auswärtsspiel in der Kanalstadt nichts ernten. Ohne Sieg gab es beim Absteiger aus Datteln eine deutliche 2.5:5.5 Niederlage.

Die Einzelergebnisse
BrettSV Datteln 1DWZ-Springer Süd 2DWZ5.5 : 2.5
1Becker, Peter1849-Bleich, Karl-Heinz15601 : 0
2Madalinski, Jaroslaw1807-Berthy, Andreas1611½ : ½
3Boxberg, Olaf
-Lange, Hans-Werner1643½ : ½
4Aust, Karlheinz1503-Diebig, Klaus1641½ : ½
5Kalka, Marie-Viktoria1501-Weiß, Alexander1383½ : ½
6Dechering, Dirk1884-Hissnauer, Joachim1450½ : ½
7Bialas, Jan-Philip1386-Rausch, Peter13211 : 0
8Heiduk, Christopher1418-Stahlhofen, Paul10561 : 0

Schon beim abschliessenden Mannschaftstraining war man sich einig: das nächste Spiel ist immer das schwerste, und Datteln ist keine Laufkundschaft. Ein Blick auf die einzelnen Paarungen verdeutlicht diese Prämissen – und Datteln hielt, was die DWZ Unterschiede an den Brettern versprachen.

 

Nichts wird so heiss gegessen wie gekocht, aber das Auftaktspiel der 2.Mannschaft zeigte deutlich, wie schwer die Saison für die Jungs wird. Klar der Absteiger ist nicht die Messlatte für die Liga, aber der Verlust der ersten beiden Bretter ist für jede Mannschaft schwer zu kompensieren. Hoffen wir darauf, dass das eingeschworene Team den Mannschaftsgeist in den nächsten Runden in Punkte umsetzen kann.

Der Lichtblick im dunklen Datteln

Erkämpfte sich ein überraschendes Remis: Joachim Hissnauer

Der Reihe nach

Ein früher Bauerngewinn sichert noch nicht den Sieg, musste Peter an Brett 7 leidvoll erfahren. Nachdem er seinen Gegner in der Eröffnung völlig überspielt hatte, übersah er im Eifer des Gefechts einen Springerverlust und gab völlig geschockt sofort auf.
Neuer Spielstand 0.0 : 1.0

Wer seine Lieblingsvariante aufs Brett bekommt, sollte sich keine Sorgen machen. Machte Paul sich auch nicht, die Stellung schien ausgeglichen, alles im grünen Bereich. Doch dann geschah es: eine kleine Unaufmerksamkeit kostete die Qualle, die Partie war nicht mehr zu halten.
Neuer Spielstand 0.0 : 2.0

Die Partie von Alexander fand unter dem Motto “Ganz ruhig – es läuft!” statt. Weder Weiss noch Schwarz riskierte etwas, beide hielten ihre Klötzchen zusammen, ein freundschaftlicher Handshake beendete die Partie friedlich.
Neuer Spielstand 0.5 : 2.5

Unser einziges Brett mit DWZ Übergewicht war voll im Bilde. In “seinem” Sizilianer tauschte Klaus alles bis das typische Turmendspiel ab. Der besser postierte Turm brachte einen Bauern, nach dem Turmtausch war es praktisch geschafft. Doch ein schnell ausgeführter Königszug ermöglichte seinem Gegner eine Abwicklung ins Remis.
Neuer Spielstand 1.0 : 3.0

Manch einer machte sich Sorgen um Andreas, der sich völlig passiv verhielt und klammerte was das Zeug hielt. Da es bekanntlich im Schach keine Mattenrichter gibt, klammerte er und klammerte er und erklammerte sich so ein schlussendlich verdientes Remis, da sein Gegner keinerlei Einbruchsfelder fand.
Neuer Spielstand 1.5 : 3.5

Wie verhält man sich bei einem Gegner ohne DWZ, der direkt an den vorderen Brettern spielt. Abwarten und Tee trinken wäre eine Alternative gewesen. Nicht so wenn Werner antritt. Angriff und Verteidigung sowie die Chancen auf den Matchball wechselten sich ab, beide Spieler nutzten ihre Vorteile nicht, ermüdet reichten sich die Recken einvernehmlich die Hand.
Neuer Spielstand 2.0 : 4.0

Eigentlich sollte der Kampf am Brett gerade beginnen, die Kontrahenten hatten ihre Püppchen nach der Eröffnung formiert, da unterlief Karl-Heinz ein folgenschwerer Fehler, der einen ganzen Turm kostete. Aufgrund des Spielstandes kämpfte er noch weiter, aber ein Turm ist einfach ein Turm.
Neuer Spielstand 2.0 : 5.0

Er war eindeutig der “Held” des Spieltags. Zwischen Joachim und seinem Gegner lag ein schier unüberwindbarer Berg von über 430 DWZ-Punkten. Und nach einer verkorksten Eröffnung mit Bauernverlust schien das Kapitel “David vs Goliath” schnell beendet. Doch sein Gegner spielte etwas flapsig weiter, Joachim witterte Morgenluft, gewann zu aller Überraschung den Bauern zurück, und so sehr sich sein inzwischen wieder hochmotivierter Gegner auch mühte, Joachim hatte alles im Griff.
Endstand 2.5 : 5.5

Der Einsteller des Tages
Alle drei Verlustpartien wurden durch Einsteller entschieden, was für das Team eigentlich untypisch ist. Exemplarisch für die “Dattelner Seuche” der völlig unnötige Turmverlust von Charles.

Bleich – Becker

Wer hier besser oder schlechter steht ist völlig unerheblich, denn mit 22.Td4 konnte die schwarze Dame sich einfach auf d4 bedienen, da der Bauer auf e3 wegen dem Grundlinienmatt nicht schlagen durfte.

Die Bilder des Tages

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