Vereinsmeisterschaft gestartet

Der Startschuss ist gefallen, die Vereinsmeisterschaft 16/17 mit acht Teilnehmern gestartet. Sicherlich werden Pessimisten und Optimisten die Teilnehmerzahl unterschiedlich bewerten, und so bleibt die Antwort ob halbvoll oder halbleer den Realisten überlassen.

Das Teilnehmerfeld

Auffällig ist die geringe Beteiligung der 1.Mannschaft, was für einen Verein mit Jugendarbeit nicht soo prickelnd ist. Und da sollten Pessimist, Optimist und Realist einer Meinung sein, schaut doch der interessierte Nachwuchs immer auf die höchsten Gefilde.

 

Die 1.Runde


 
Geben wir nun unserem Spielleiter das Wort:

Die erste Runde bei einem Turnier nach Schweizer System weist stets klare Favoriten auf, da stets Spieler mit sehr unterschiedlicher DWZ-Zahl gegeneinander spielen. Unsere Vereinsmeisterschaft ist da keine Ausnahme. Der DWZ-Unterschied betrug jeweils zwischen 300 und 600 Punkte. Es sollte also eine klare Angelegenheit sein…… Einen schnellen, einfachen Sieg gab es jedoch an keinem der Bretter.

Die Partien

Richard – Ralf
Richard konnte in einem damenlosen Mittelspiel lange das Gleichgewicht halten. Erst nach etwa dreistündiger Spieldauer setzte sich dann doch Ralf durch.

Peter – Werner
An Peters Brett wäre die erste Überraschung möglich gewesen. Bei richtiger Fortsetzung hätte er einen Freibauern zur Dame umwandeln und damit wohl sicher den Sieg erringen können. Nach Auslassen dieser Möglichkeit ergab sich ein remisliches Endspiel, das dann nach einem Fehler von Peter Werner für sich entscheiden konnte.

Karl-Heinz – Paul
Charles erlangte Eröffnungsvorteil gegen Paul, den dieser jedoch egalisieren konnte. Es ergab sich ein zweischneidiges Spiel, bei dem Paul durch ein Opfer gefährlichen Angriff erlangte. Die Stellung endete schließlich in einem Endspiel mit verschiedenfarbigen Läufern, das zum Remis führte. Dies war die erste Überraschung.

Thomas – Alexander
Doch die zweite folgt sogleich. In einer scharfen Eröffnungsvariante gewann Thomas einen Zentralbauern. Nach Abwehr einer gegnerischen Initiative stand er besser und war zuversichtlich in einem technischen Endspiel den Sieg davontragen zu können. Vor dem Endspiel steht jedoch das Mittelspiel…. Mit einem schönen Bauernopfer zog Alex die Initiative an sich und zeigte anschließend die Gefährlichkeit eines Dame-Springer Gespanns auf. Mit stets neuen Drohungen rückte er dem gegnerischen König zu Leibe. Den König erlegte er nicht. Aber stattdessen mit einer Gabel die Dame, was das gleiche Resultat ergab. Sieg für Schwarz.

Die 2.Runde

Denkt dran Jungs, die nächste Runde ist schon am 08.09.!

Das Fragment

Thomas – Alexander

Auf dem Foto war für Thomas die Welt noch in Ordnung. Er hatte gerade auf e6 einen wichtigen Bauern gewonnen. Etliche Züge später sah die Welt ganz anders aus:

Thomas zog hier locker h4 , was Schwarz einen Elfmeter präsentierte. Was zog Alexander (Analyse folgt)?

Werner am Zug
 

Peter hatte es gegen Werner auf dem Schluffen

Der Blick sagt alles: Paul machte Charles das Leben schwer

Richard zeigte Ralf lange die Krallen

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