Mit einem blauen Auge davongekommen

Zwei weitere Punkte stehen unterm Strich – Punkt. Im Auswärtsspiel bei der RSG 3, die ohne ihr Spitzenbrett Renata Spyra antraten, machte unsere Zweitvertretung es richtig spannend, und hätte sich über ein 3 :3, wobei ein wichtiger Punkt im Aufstiegskampf liegen gelassen worden wäre, nicht beschweren dürfen.

 

Br.Rangnr.RSG 3 -Rangnr.Recklinghausen Süd2,5:3,5
118Galland, Siegfried -9Bleich, Karl-Heinz½ : ½
219Welling, Christian -10Lange, Hans-Werner0 : 1
321Hesse, Lukas -11Hissnauer, Joachim1 : 0
422Gorgidze, Georg -12Deregowski, Richard1 : 0
524Hillebrand, Timo -13Rausch, Peter0 : 1
625Musiol, Patryk -18Berthy, Andreas0 : 1
Dabei fing der Mannschaftskampf vielversprechend an. Werner Langes “Arbeitstag” war schon nach knapp einer Stunde beendet, weil sein Gegner Christian Welling seinen Läufer einzügig einstellte und danach sofort aufgab. Peter Rausch und Andreas Berthy wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, überspielten ihre jugendlichen Kontrahenten und sorgten für ein beruhigendes 3 . 0. Doch dann riss der Faden. Ob es an der sicheren Fühung lag oder die Nachwuchskräfte der RSG einfach unterschätzt (oder vielleicht auch zu stark waren?); sowohl Joachim Hissnauer als auch Richard Deregowski verloren überraschend ihre Partien. Joachim liess sich auf schlecht berechnete Fesselspiele ein, die ihm eine Figur kosteten, und Richard spendierte seinen Läufer fast kostenlos, wonach er im Endspiel chancenlos war.
Jetzt hing alles vom Duell an Brett 1 ab. Hier traf Karl-Heinz Bleich ausgerechnet auf seinen ewigen Widersacher Siggi Galland. Beide kennen sich aus unzähligen Partien, wobei merkwürdigerweise beide behaupten, mehr Partien gewonnen zu haben. Diesmal geriet Karl-Heinz schwer unter die Räder. Er unterschätzte die schwarzen Angriffschanchen völlig, und nach dem 32.Zug von Weiss war folgende Stellung entstanden:

 

Bleich – Galland

“Hätte, wenn und aber” sind des Schachspielers liebste Worte, sobald es um die abschliessende Analyse der Partie geht. Und wenn Charles Gegner hier Ld7 gezogen hätte…..aber  Schwarz zog mit 10 Minuten restlicher Bedenkzeit 32….Lxb7 vor, was nach 33.Dc7+ unweigerlich zum Dauerschach führte. So kam Charles zu seinem Remis und die Mannschaft zum glücklichen 3.5 : 2.5 Sieg.

Jungs, macht es beim nächsten Mal nicht ganz so spannend!

 

 

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Leider sind nur zwei der drei Gewinnpartien verfügbar. Sollten wir die Partie von Andreas noch bekommen, wird sie natürlich nachgeliefert.

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