Blitz as you Blitz can

10 Mannschaften aus 6 Vereinen traten im fairen Wettkampf an, um den Bezirksmeister im Mannschaftsblitz der U20 zu ermitteln. Sieger wurde die Vertretung aus Waltrop vor den Cracks aus Erkenschwick. Unsere Einsatztruppe erreichte einen ehrenwerten 6.Platz, mit dem alle zufrieden waren.

Die Abschlusstabelle

Klar – ein bisschen mehr geht immer und wäre sicherlich auch gegangen. Doch ein Blick auf die Tabelle zeigt deutlich den grossen Abstand zur oberen Hälfte. Ein Grund dafür ist sicherlich der fast gänzliche Verzicht auf das “5-Minuten-Gehacke” beim Training im Jugendbereich, was durchaus bei manchem mit allen Blitzwassern gewaschenen Gegner Punkte kostete.

 

Chillen in der Lounge

v.l.n.r. Roland, Lena, Pascal, Nico und Ritchie

Kaum war das Turnier beendet, sassen unsere vier Strategen wieder entspannt auf dem Sofa. Dabei stand das Event im Vorfeld unter keinem guten Stern. Es hagelte Absagen – von der ursprünglich geplanten Mannschaft blieb nur Ritchie übrig. Zum Glück liess sich Pascal trotz einer nicht nur in den Knochen steckenden Vorabi-Fete überreden, zumindest so zu tun als ob. Dazu kam noch Lena, die einen Tag vorher mit Engelszungen überredet wurde und Nico, der knappe zwei Stunden vor Turnierbeginn gar nicht mehr absagen konnte.

Die Einzelergebnisse

Wenn einer den Titel “Schlafmütze des Blitzschachs” verdient, kann er nur Nico heissen. Blitzschach ist einfach nicht sein Ding. Es wären sicherlich mehr Punkte drin gewesen, gäbe es diese hässliche Wort “Zeit” nicht.
Im Gegensatz dazu zeigte unsere Bullet-Queen Lena in den ersten drei Runden, was im Blitzschach alles möglich ist. Im Schnitt 30 Sekunden pro Partie brachten zwar keine Punkte, aber den Coach auf die Palme. Nach einigen beruhigenden Worten kam Lena ab der vierten Runde voll in Schwung, indem sie zeitlich drei Gänge zurückschaltete.
Blitzen ist einfach sein Ding. Was noch fehlt ist die Erfahrung, um die man sich bei unserem gerade mal elfjährigem Ritchie sicherlich keine Sorgen machen muss. Mit der drittbesten Leistung am zweiten Brett ist eigentlich alles gesagt. Und wenn Ritchie im nächsten Jahr die Erkenschwick-Phobie überwindet…doch daran denken wir erst im nächsten Jahr.
Die Punktausbeute von Pascal verhielt sich proportional zu seinen Einstellern. Aber wie schon erwähnt – wer schon einmal eine Vorabi-Fete erlebt hat, kann sich vorstellen, dass Pascal 1000 andere Dinge durch den Kopf gingen. Deshalb sind seine vier Punkte nicht hoch genug einzuschätzen.

Alle auf einen Blick

v.l.n.r. Michael, Nico Lena, Pascal, Richtie und Franz

Auf dem Foto, dass während der Siegerehrung entstand, sieht man neben unserem Vierer die beiden Hauptakteure des Turniers. Leider fehlte, wie übrigens bei allen anderen Events der Jugend, der Jugendwart des Bezirks, der scheinbar lieber den Aufschwung im stillen Kämmerlein feiert. Michael Glahn zeigte mit unermüdlichem Einsatz, dass Engagement im Bezirk durchaus was bewegen kann. Mit 10 Teams wurde nicht nur der alte Teilnehmerrekord gebrochen, es waren sogar mehr Teams als bei den Senioren am Start. Und mit kostenlosen Getränken, einen Preis für alle Teilnehmer und einer Siegerehrung, bei der alle Mannschaften bis zum Ende blieben, sollte eigentlich klar sein, wo die nächste Meisterschaft stattfindet. Wir werden auf jeden Fall wieder da sein.

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