Aus die Maus

Eines steht nach der 3.0:5.0 Niederlage gegen Altstadt fest: der letzte Funke Hoffnung auf den Aufstieg ist erloschen, die Pforte Richtung Bezirksliga endgültig verschlossen.
 

Zu ist zu…

…dada dadada

Zugegeben – es waren nur die kühnsten Optimisten, die mit viel Fantasie und mathematischen Klimmzügen noch ein kleines Licht Richtung Bezirksliga sahen. Aber es waren einfach zu viele “wenn => dann” im Geschäft, die bekanntlich die Wahrscheinlichkeit drastisch senken. Jetzt sitzt der Riegel bombenfest, selbst die kühnsten Optimisten sind machtlos. Hoffentlich kann das Team sich noch einmal aufrappeln, denn im letzten Spiel gegen Waltrop ist noch der Abstieg im Spiel.
 

Die Einzelergebnisse
Br.Springer Süd 2DWZ-SC Altstadt 2DWZ3.0:5.0
1Stahlhofen, Thomas1832-Kotlar, Alfred18920 : 1
2Wimber, Hartmut1782-Langenfeld, Heinz17511 : 0
3Bleich, Karl-Heinz1591-Modlinski, Wolfgang17170 : 1
4Lange, Hans-Werner1644-Stubbe, Frank16850 : 1
5Rausch, Peter1316-Jürgens, Oliver16670 : 1
6Deregowski, Richard1429-Roh, Angelika14690 : 1
7Diebig, Klaus1675-Kwiatkowski, Heinz13511 : 0
8Hissnauer, Joachim1457-Stubbe, Horst13171 : 0

Ein Blick auf die nackten Zahlen zeigt, wo der Kampf entschieden wurde. Es ging um die “knappen Bretter”. Und da war Altstadt, wenn es auch vielmals wirklich knapp war, deutlich erfolgreicher. Trotzdem kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Es war ein sportlich spannendes Match – nur das Ergebnis stimmte halt nicht!

Der Reihe nach

Den Reigen eröffnete diesmal Peter Rausch, der mit einer relativ abgedrehten Nummer aufwartete. Als sein Gegner eine Figur schlug, “vergass” Peter einfach das Zurückschlagen. Das Ende vom Lied muss man nicht benoten.
Punktestand 0.0 : 1.0
Wenn das Wolga-Gambit aufs Brett kommt, muss der weisse Schipper auf der Hut sein. Werner Lange stand lange sicher am Ruder, umkurvte gekonnt die ersten Klippen, bis er die Qualle verlor. Danach ging es bergab, was vor allem an einem frechen Bauern lag, der ohne grosse Gegenwehr das Umwandlungsfeld erreichen konnte.
Punktestand 0.0 : 2.0
In seiner Partie veranstaltete Joachim Hissnauer mit seinem Gegner ein wahres Abtauschfestival. Übrig blieb ein guter Springer/schlechter Läufer Endspiel mit einer gleichstarken Bauernschar. Der gute Springer gehörte Joachim, damit sammelte er den entscheidenden Bauern ein – der Rest war Technik.
Punktestand 1.0 : 2.0
Nach einer relativ langweiligen Eröffnung, versuchte der Gegner von Hardy Wimber durch Abtausch der Damen das Spiel weiterhin in ruhigen Bahnen zu halten. Ein “No-Future-Springer” im Abseits reichte Hardy aber aus, mit seinem aktiven Läuferpaar Alarm auf dem Brett zu machen, der in einem schönen Matt endete.
Punktestand 2.0 : 2.0
Zur Zeit läuft es bei Richard Deregowski einfach nicht. In einer ausgeglichenen Stellung übersah er einen wichtigen Bauernverlust. Die Quittung dafür bekam Richard im abschliessenden Turmendspiel, das seine Gegnerin souverän über die Bühne brachte.
Punktestand 2.0 : 3.0
Mit vielen kleinen Nadelstichen konnte Klaus Diebig die schwarzen Felder vor dem gegnerischen König zuerst schwächen und anschliessend erfolgreich besetzen. Nach einem folgenschweren Fehler gewann Klaus die Dame und verpackte den gegnerischen König danach gekonnt ins Mattnetz.
Punktestand 3.0 : 3.0
Schon im frühen Mittelspiel war Karl-Heinz Bleich mitten in seinem Element, griff voller Elan den gegnerischen König an – bis er übermütig den falschen Bauern aktivierte. Die schöne Angriffsstellung war dahin, nach einem grossen Reinemachen blieben gerade mal zwei ungleichfarbige Läufer mit einigen Bauern über. Doch oh weh, anstatt seinen eigenen König zu aktivieren, lud Charles den gegnerischen Monarchen ein, der sich nicht zweimal bitten liess.
Punktestand 3.0 : 4.0
Den Letzten beissen bekanntlich die Hunde. Diesmal erwischte es Thomas Stahlhofen, der trotz Minusbauer im Schwerfigurenendspiel durchaus Remischancen besass. Aber da er auf Sieg spielen musste, machte Thomas einen aktiven Zug zu viel, was seinen König schutzlos liess. Das konnte sein Gegner mit einer kleinen Mattkombi bestrafen.
Punktestand 3.0 : 5.0

Zwei Trostpflaster

Eigentlich sollten alle drei Gewinnpartien den Schmerz der Niederlage lindern. Leider ist die Partie von “Joe” nicht mehr auffindbar. So bleiben nur Hardy und Klaus als Seelentröster über.

Wimber – Langenfeld

Kwiatkowski – Diebig

One Comment

  1. torsten

    Schade Jungs,
    aber dafür ist der Klassenerhalt sicher und im nächsten Jahr greifen wir wieder alle gemeinsam an …
    Torsten

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