Vorweihnachtliche Geschenke

— BEM —

 
Acht Remis in 20 Partien, davon alleine vier an den ersten fünf Brettern. Was auf den ersten Blick wie ein Revival der Friedensbewegung aussieht, war in Wirklichkeit ein hartes Ringen an den Brettern. Keine Spur von friedvoller Vorweihnacht oder turniertaktischer Punkteteilung – alle acht Remispartien gehen als beinharte Kampfpartien durch.
Ralf Callenberg und Peter Rausch waren auch in den Kampf um den halben Punkt verstrickt.

Gasper – Callenberg

Rausch – Zeleny

Schaut man sich ihre Stellungen an, wird schnell deutlich, auf welch dünnem Eis sie sich bewegten. Aber trotz Minusfigur gelang beiden das Kunststück , den Remishafen zu erreichen. Hier einen Zehner auf die Remis gesetzt – bei den Quoten wäre das Sparschwein wohl aus allen Nähten geplatzt.

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Noch sechs blütenweisse Westen

— BEM —

 
Zwei Brett- und zwei Buchholzpunkte…mehr geht nicht. Und nach zwei Runden gibt es bei der Bezirkseinzelmeisterschaft tatsächlich noch sechs Teilnehmer mit dieser blütenweissen Weste. Zu aller Freude – zumindest aus Süder Sicht – trägt auch unser Spitzenbrett Ralf Callenberg dieses seltene Kleidungsstück.

Schaut man auf die Ergebnisse der 2.Runde, ist die Punkteausbeute der favorisierten Spieler schon recht überzeugend. Trotzdem konnten einige “Underdogs” den Favoriten trotzen. Den Vogel schoss dabei die Halterner Antwort auf Michael Tal ab.

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Frank Strozewski – Roland Michalicek

Bekanntlich liebt Roland Michalicek abgedrehte Stellungen, bei denen selbst Schachprogramme in den Streik treten. Und wenn man da mitmischen will, kann es schnell den eigenen Skalp kosten. Diese bittere Erfahrung musste Frank Strozewski, immerhin in der NRW-Klasse für den SV Erkenschwick tätig, in seiner Partie gegen Roland machen. In einem wilden Handgemenge gewann Frank zwar eine Figur, die aber im Endspiel völlig überlastet war. Oder durch ein leicht verändertes Sprichwort ausgedrückt: Viele Bauern sind des Läufers Tod.

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Läuft doch

— BEM —  

Nachdem sich im letzten Jahr die Auslosungen der Runden doch etwas zogen, ist jetzt die 2.Runde der BEM schon online. Unseren Jungs wurden durchaus unterschiedliche Kaliber zugelost. Während Hardy, Richard und Peter sicherlich klammern müssen, sollte der Rest um den vollen Punkt spielen.

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Ralf Callenberg

Unser aller Augen richten sich natürlich auf Ralf, der in diesem Jahr den Pott nach langer Zeit wieder nach Süd holen könnte. Mit Uwe Nebel hat er einen unbequemen Gegner erwischt, der gerade mit den weissen Steinen kräftig zulangen kann. Auch wenn Ralfs Resultate mit Schwarz in dieser Saison sicherlich verbesserungsfähig waren, sollte er als klarer Favorit ans Brett gehen. Ebenfalls in der Favoritenrolle sollten Andreas, Thomas, Werner und Karl-Heinz sein, die es mit zahlenmässig deutlich schlechteren Gegnern zu tun haben.
Hardy, Richard und Peter sitzen in der 2.Runde sicherlich nicht am längeren Hebel, aber wer weiss…vielleicht fällt das ein oder andere “Pünktchen” ab. Vor allem Richard war in seinen letzten Partien gegen weitaus stärkere Gegner durchaus erfolgreich. Hoffentlich kann er seine gute Form konservieren.
Richtige “Kracher” bietet die 2.Runde noch nicht. Schaut man auf die Partien, gibt es nicht viele Bretter mit dem gewissen “Überraschungspotenzial”.

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Die BEM legt nach

— BEM —

 
Obwohl der Startschuss zur Bezirkseinzelmeisterschaft, wie eigentlich in jedem Jahr, erst mit einiger Verzögerung fiel, war Spielleiter Frank Strozewski zufrieden. 40 Teilnehmer aus 10 Vereinen konnte er am Freitag im Süder Bürgerhaus begrüssen, 4 weitere Spieler müssen ihre Partien noch nachholen.

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Wer macht das Rennen?

Das Teilnehmerfeld verspricht einen spannenden Turnierverlauf. Wer schlussendlich die Nase vorne hat…in diesem Jahr gibt es jede Menge Kandidaten. Neben Edgar Ribbeheger, Martin Müller und Ralf Callenberg könnten auch Frank Strozewski oder Michael Jungbluth die Nase vorne haben. Nicht zu unterschätzen sind die “Jungen Wilden” aus Waltrop. Andreas Winterberg zeigte schon im letzten Jahr mit dem 2.Platz seine schachlichen Qualitäten.

Die 1.Runde verlief verhältnismässig trocken, auch wenn sich mancher Favorit mehr als erwartet strecken musste. Einzig Franz Schulze Bisping und Julian Tober konnten ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden und mussten in ein Remis einwilligen.

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