Geht doch !

Nachdem in den letzten beiden Runden der Süder Viererbob doch gehörig ins Schlingern geriet, ist er jetzt wieder in der Spur. Mit einem eindrucksvollen und nie gefährdetem 7.0-1.0 Kantersieg über die 4.Mannschaft aus Haltern, meldete sich unser Nachwuchs eindrucksvoll zurück.

Die Einzelergebnisse
Br.SV Springer-Süd 3-KS Haltern 4 7.0 - 1.0
1Silski, Pascal-Backmann, Jan 1 : 0
2Wollny, Phillip-Himmel, Julian 1 : 0
3Trost, Lukas-Rohloff, Axel 0 : 1
4Rajda, Nico-Bodmann, Jacob+ : -
1Silski, Pascal-Backmann, Jan 1 : 0
2Wollny, Phillip-Himmel, Julian 1 : 0
3Trost, Lukas-Rohloff, Axel 1 : 0
4Rajda, Nico-Bodmann, Jacob+ : -

Schon vor Spielbeginn herrschte eine ungewöhnlich lockere Stimmung. Anstatt der sonst spürbaren Nervosität, die sich leicht an Gesicht, Händen und Füssen ablesen lässt, wirkten unsere Jungs diesmal fast schon zu entspannt. Selbst das verspätete Eintreffen der Gäste aus Haltern zeigte zumindest äusserlich keinerlei Wirkung.

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Die Weihnachtsolympiade

Wer offiziell noch keine Filme “ab 18” schauen durfte und beim letzten Jugendtraining vor Weihnachten bei den Springern aus Süd anwesend war, konnte an der jährlich stattfindenden Weihnachtsolympiade teilnehmen. Und so fanden sich 15 Gehirnakrobaten ein, bereit, sich in den unterschiedlichsten Spielen zu messen.

Die sieben Süder Ringe

In diesem Jahr wurde jedem Süder Ring ein Spiel zugeordnet. Vom anspruchsvollen Karten-Memory in abgewandelter Form bis zum eher trivialem Hoch/Tief mussten sich alle Teilnehmer in 14 harten Runden beweisen. Natürlich durfte ein schachlicher Touch nicht fehlen, und so kamen Räuber- und Würfelschach, sowie ein “Rastlos-Springer” zum Einsatz.

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Viel Ironie mit einem Lichtblick

Manchmal gibt es so Tage, Tage an denen nichts läuft, einfach alles schief geht. Und genau so einen Tag erwischte unsere 3.Mannschaft. Schon im Vorfeld stand der Mannschaftskampf unter keinem guten Stern und das schlechte Karma setzte sich am Spieltag fort. Deshalb ging der 6.5 – 1.5 Sieg der Erkenschwicker vollkommen in Ordnung. Vielleicht um einen Punkt zu hoch, aber nie in Gefahr.

inerkenschwick (2)

Drei einsame Streiter in trügerischer Idylle

An den Räumlichkeiten kann es, wie auf dem Foto deutlich erkennbar, nicht gelegen haben. Ein modernes und helles Ambiente mit Platz für einen kleinen Weihnachtsmarkt, dazu Einzeltische mit einer Beinfreiheit so weit die Füsse wollten und einem Bodenbelag, der alles schluckte, was Füsse verursachen können.
Etwas befremdlich und sicherlich gewöhnungsbedürftig war hingegen das Rahmenprogramm.

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Feuer frei

Am Freitag bekam unser Nachwuchs Besuch. Dirk Broksch, seinerseits Jugendleiter des SV Erkenschwick, erschien mit einer Auswahl seiner Zöglinge zu einem lockeren Kräftemessen. Leider wurde seine Truppe auf dem Weg nach Süd etwas aufgehalten, und so entschied man sich spontan, an jedem Brett 20-Minuten Partien mit Hin- und Rückrunde zu spielen.

Unsere Jüngsten: Noch ohne Uhr, aber mit vollem Einsatz

Gegen 18.30 Uhr kamen dann endlich die erlösenden Worte: “Feuer frei”, was tatsächlich ein wahres Feuerwerk zündete. Auch ohne Pyrotechnik brannte es blitzschnell auf vielen Brettern. Verständlich – war es doch für viele Teilnehmer die erste längere Partie mit Uhr…und dann noch ein Gegner aus einem anderen Verein. Ausserdem liess das durch den verzögerten Spielbeginn angesammelte Adrenalin keine Wartezeiten bei den Zügen zu.

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Premiere mit Folgen

Es war ein besonderer Anlass. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte am Sonntag im heimischen Bürgerhaus endlich wieder ein Ligaspiel mit Süder Jugendlichen bestaunt werden. Und diese Premiere wollte der Verein natürlich gebührend feiern.
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Was lag da näher, als die Zukunft des Vereins zur Premiere einzuladen. Und obwohl man weder den roten Teppich noch die obligatorische Pressezone entdecken konnte, war die Hütte gegen 14.30 Uhr gut gefüllt. Neben zahlreichen Nachwuchskräften folgte erfreulicherweise auch manch Elternteil der Einladung zu Kaffee und Kuchen. Die Backstuben der Eltern hatten unseren Tisch reichhaltig gedeckt.Tortenstück So gab es selbstgebackenen Apfel- und Schokokuchen, eine Schokotorte, frittierte Krabbenchips a la Asia sowie Plätzchen und Kekse. Nach der herzlichen Begrüssung durch unseren Vorsitzenden Peter Rausch musste sich zeigen, ob der Riesenberg an süssen Leckereien überwältigt werden konnte. Das Ergebnis war eindeutig – bewaffnet mit Teller und Gabel, dazu Kaffee und Tee…vom anfänglichen Berg blieb nicht einmal ein kleiner Hügel übrig. Wer danach an eine kurze Erholungspause dachte, kennt unseren Jugendtrainer nicht. Der hatte sich nämlich etwas ganz besonderes ausgedacht.

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Die relative Zeit der Jugend

Es war die erste Niederlage unserer 3.Mannschaft, die unnötig wie ein Kropf war. Ist es der jugendliche Elan, die jugendliche Unbefangenheit, der jugendliche Übermut oder einfach nur das Privileg der Jugend – Zeit spielt bis zu einem gewissen “Schachalter” einfach keine Rolle. Die Partien werden in einer Geschwindigkeit gespielt, da beschreibt das Wort “rasant” eher ein Schneckentempo. Und dass dieses gestörte Verhältnis zur Zeit nur limitiertes Schach ermöglicht, ist einfach die logische Konsequenz.

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v.l.n.r. Lukas, Nico, Philipp und Mustafa

Leider erkrankte Pascal – einer unserer besten Springer im Stall – und musste kurzfristig durch Lukas ersetzt werden, der selbst gesundheitlich angeschlagen war. Trotzdem – die Stimmung im Team war gut, nur der Virus Nervosität konnte leicht um sich greifen. Aber kein Grund zur Sorge, das ist in der ersten Saison ein ganz normaler Infekt.

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Recklinghausen leuchtet

Wie schon im letzten Jahr besuchte unser Nachwuchs mit einigen Eltern das immer grösser werdende “Recklinghausen leuchtet”. Und Recklinghausen bewies wieder eindeutig, dass es in Sachen Leuchtkraft ganz weit vorne liegt. Dem Erfinder müsste die Gastronomie ein goldenes Denkmal setzen. Sitzplätze waren nicht nur in den kleineren Lokalitäten ein pures Luxusgut.

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Die Karawane zieht weiter

Wir mischten uns unters Fussvolk und starteten unseren Rundgang am Rathaus. Trotz der vielen “Junghüpfer” an Bord verlief alles reibungslos. Sorgen machten uns eher die Eltern – oder präziser gesagt – zwei Väter, die beide vorzeitig ihre Aktivitäten einstellen mussten, was in einem Fall sogar den Verlust von vier Mitgängern bedeutete. Fürs nächste Jahr wurde angeregt, eine Führung zu buchen, damit nicht nur das Auge, sondern auch das Ohr auf seine Kosten kommt.

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Gemischtes Doppel

Am Sonntag war wieder ein Spiel unserer Nachwuchskräfte. Nach dem Auftaktsieg gegen “Unser Fritz 7” sollte ein weiterer Sieg eingefahren werden. Und tatsächlich – unser Team gewann mit 5 : 3 zwar knapp aber verdient.

Leider konnte unser Gegner, die 4.Mannschaft von Rochade Disteln nur zwei Spieler aufbieten, wobei Pascals Gegner wohl eher ins Krankenbett gehörte, was man ihm nicht nur ansah, sondern auch deutlich hören konnte.lupe Wir ersparen dem Leser an dieser Stelle einen Bericht über den vermeintlichen Mannschaftskampf. Und holt man noch die Lupe raus, erinnerte die Atmosphäre im Untergeschoss des Distelner Pfarrzentrum St. Josef an eines dieser Geisterspiele in grossen Fussballstadien, die ohne Publikum einen befremdlichen Eindruck vermitteln.

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Nichts für schwache Nerven

Es hätte keinen besseren Schauplatz geben können. Im Umspannwerk Recklinghausen stellten wir, im Rahmen der “Stadt-Land-Spielt!” Veranstaltung, einem breiten Publikum den ersten Mannschaftskampf unseres Nachwuchsteams gegen Unser Fritz vor.

 

Unsere Jungs vor dem Umspannwerk
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v.l.n.r. Lukas, Philipp, Pascal und Nico

 

Die mit Hochspannung erwarteten ersten Turnierpartien verursachten bei unseren Akteuren schon ein leichtes Magenrummeln. Alle vier standen gehörig unter Strom, was man an den Brettern dann auch deutlich erkennen konnte. Viele Dinge aus dem Training waren einfach nicht mehr abrufbar, und da die Kontrahenten auch teilweise ihre ersten Partien spielten, ergab sich ein munteres Scheibenschiessen an allen Brettern.
Der Spielort – übrigens ein Tagungsraum im Umspannwerk mit optimalen Spielbedingungen – lag etwas abseits. Trotzdem verirrten sich einige Besucher, um einen Blick auf die Bretter zu riskieren. Und wer sich die Partien neutral betrachten konnte, kam voll auf seine Kosten. Es wurde recht zügig gespielt, und über zuwenig Action durfte man sich wahrlich nicht beklagen. Mit heruntergelassenem Visier ging es ohne jegliches positionelles Geschiebe direkt in den Angriff. Vom Einsteller bis zur Kombination, vom Matt bis zum Patt – es wurde nichts ausgelassen.

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