Aloha an der Mollbeck

Mitte Juli war es wieder soweit. In NRW fingen die Sommerferien an, im Terminkalender unseres Vereins stand ganz dick das Wort “Mollbeck”. Das Freibad im Recklinghäuser Norden war wieder “Austragungsort” der Stadtranderholung. In Zusammenarbeit mit der AWO, die das Projekt schon seit Urzeiten durchführt, nutzten wir im Rahmen dieses Projekts zweimal in der Woche den “Austragungsort” für ein Schachevent der “etwas anderen Art” – und das fünf Wochen lang.

 

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Mit Vollgas zum Titel

Zugegeben – es liegt schon ein leichter Staubteppich über der VM unserer Jugend, aber “Gut Ding” will bekanntlich Weile haben. Und was wäre ein “Gut Ding” ohne ein entsprechendes Foto des Siegers. Nach einer halben Ewigkeit traf die Linse jetzt endlich Julian, der sich dann auch nicht lange bitten liess…

…und da ist er

Unser Vereinsmeister Julian

Der Weg zum Titel war durchaus steinig, doch mit Können und der nötigen Portion Glück schüttelte Julian alle Gegner ab. Zwei überzeugende Siege in der Vorrunde reichten für die Playoffs, zwei schnittige Angriffspartien zum Erreichen des Finales. Dort wartete Lena, die überraschend – aber durchaus verdient – nicht nur den grossen Favoriten Pascal aus dem Rennen warf, sondern ebenfalls souverän ins Endspiel kam.

 

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Auf Schalke

Auch wenn der Fussball sich immer mehr ins finanzielle Abseits stellt, ein Abstecher zur Saisoneröffnung auf Schalke ist – selbst als “Nicht-Königsblauer” – eine Reise wert. Denn was da in und rund um die Arena, zudem meist noch kostenlos, angeboten wird, kann sich durchaus sehen lassen.

Mitten drin

Fabienne, Ritchie, Lena, Charles und Lukas “mitten drin”

Lange Zeit sah es nach einem Teilnehmerrekord in der langen Geschichte der “Auf-Schalke-Fahrten” aus, meldeten sich doch ein Dutzend Interessierte an. Doch von familiären Bindungen bis zum Selbstmatt nach nächtlichem Selbstversuch gingen kurzfristig zahlreiche Absagen ein. So blieb nur der harte Kern, der sich nach dem vergeblichen “Warten auf Julian” mit einiger Verspätung auf die Reise zur Saisoneröffnung machte.

 

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Open-Air auf dem Neumarkt

Das Sommerfest am Neumarkt bleibt seinem Namen einfach treu. Bei herrlichem Wetter – die gefürchteten Himmelspforten blieben verschlossen – konnten wir wieder etwas Werbung für den Schachsport machen und den Bekanntheitsgrad unseres Vereins weiter erhöhen.

Schach wohin das Auge blicket

Dank dem grosszügigen Platzangebot des Ausrichters konnten wir aus dem Vollen schöpfen. Neben der 3.Auflage unseres Open-Air-Turniers, dem Info-Stand, dem Stammtisch für anregende Gespräche und der schon obligatorischen Schachaufgabe, blieb reichlich Gelegenheit, sein eigenes Können in einer freien Partie zu testen.
 

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Schach unter freiem Himmel

Nun kommt es doch noch. Nachdem der Anfang Juni geplante Termin mit der 1000 Jahre Feier in der City kollidierte, verlegte die Initiative Süd ihr Sommerfest am Neumarkt kurzerhand in den Juli. Und am 08.07 ist es nun soweit.
Wir sind natürlich auch vor Ort. Mit 8×8 Metern stellt uns der Ausrichter eine schachlich akzeptable Fläche zur Verfügung, auf der wir, wie in den Jahren zuvor, wieder ein Turnier für Nachwuchskräfte aus mehreren Vereinen veranstalten. Dazu bieten wir noch genügend Bretter für alle anderen schachlichen Aktivitäten für jung und älter an.
Da Caissa Petrus scheinbar jedes Jahr ins Gebet nimmt, wird Samstag bei strahlend blauem Himmel wettermässig Also auf ihr Schach-Gesellen. Zeigen wir den Südern, was unser königliches Spiel so alles zu bieten hat. Und wer eine kleine Pause braucht: das restliche Programm auf dem Neumarkt bietet reichlich Kurzweil und kulinarische Stärkung – auch in flüssiger Form.
Wer jetzt neugierig geworden ist und mehr über unsere Mitstreiter wissen möchte, kann sich auf der Innenseite des Flyers selbst ein Bild machen.
 

zum Flyer

Zwei Teams auf Reisen

Bekanntlich trägt das Turnier in Waltrop schon einige Tage auf dem Buckel, ein Bericht darf dennoch nicht fehlen. Also Ring frei…
Als Fronleichnam gleich zwei Süder Teams zum traditionellen Blitzturnier nach Waltrop fuhren, ahnte sicherlich niemand, welcher historische Hintergrund das Turnier mit unserem Club verbindet: Die Uraufführung im Jahre 1957 wurde vom Süder Schachverein gewonnen, damals noch mit einer 5er-Mannschaft.

Das Überraschungspaket

v.l.n.r. Fabienne, Richard, Julian und MF Lena

Mögen die Blicke unserer Damen auf dem Foto leicht orientierungslos wirken, auf dem Brett hatten sie in Waltrop den vollen Durchblick. Und da die männliche Fraktion ebenfalls den Überblick behielt, konnte unsere junge Truppe im U-18 Turnier einen hervorragenden 3.Platz belegen, während die Senioren auf dem 17.Platz überwintern.
 

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Die heisse Phase

Beim Startschuss unserer Jugend-VM setzten sich gleich 16 ambitionierte Nachzwuchskräfte an die Bretter. Die Gruppenphase ist beendet, mit den Playoffs beginnt jetzt die heisse Phase

Lauter Nachwuchskräfte

Hintere Reihe v.l.n.r Melvin, Lena, Fabienne, Julian, Pascal, Lukas Vordere Reihe v.l.n.r. Abdul, Maxi, Heinrich, Richard, Stacey, Victoria, Mariella Es fehlen Phillip,Nico, Florence und Nachzüglerin Jana

Erfreulich dass sich unter den 16 Teilnehmern gleich sieben Mädchen befinden, die bis auf Fabienne und Lena zwar nicht um den Titel spielen, aber erste wichtige Erfahrungen sammeln können. Und wer weiss – vielleicht gelingt ihnen in der nächsten Meisterschaft schon der erste grosse Wurf.

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Unsere Vierte auf Tour

Es sollte nicht sein! Trotz mehrerer guter Chancen verlor unsere 4.Mannschaft ihr letztes Meisterschaftsspiel knapp mit 3:5 gegen den Tabellenführer aus Erkenschwick.

Die Einzelergebnisse
Br.SV Erkenschwick 6DWZ-Springer Süd 4DWZ5.0:3.0
1Kirsch, Johann1027-Nguyen, Richard11820 : 1
2Stass, Jerry872-Silski, Fabienne809+ : -
3Wolff, Marc-----Posen, Lena7841 : 0
4Hesse, Lukas1379-Komossa, Julian----1 : 0
1Kirsch, Johann1027-Nguyen, Richard11820 : 1
2Stass, Jerry872-Silski, Fabienne809+ : -
3Wolff, Marc-----Posen, Lena7840 : 1
4Hesse, Lukas1379-Komossa, Julian----1 : 0

Leider trat das Team nur zu Dritt an. Muttertag, die Wahl in NRW, sowie Konfirmation und musikalische Verpflichtungen im Süder Raum forderten ihren Tribut. Als Khoa – der Edelreservist des Teams – auch noch kurzfristig absagen musste, war nicht nur der Spieler, sondern zu allem Überfluss auch noch der Fahrer futsch.

 

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Stairway to Hell

Immer wenn das Wort “Hoheward” im Bürgerhaus die Runde macht, ist das Wort “Jugendtraining” aus aller Munde. Die diesmal für 17 Uhr geplante Abfahrt, verschob sich – wie eigentlich immer – etwas, aber dann brachen Kinder und Eltern mit Rad und Auto Richtung Westen auf. Kurze Zeit später standen alle vor ihr: der berüchtigten Himmelsstiege, mit 529 Stufen und über 100m Höhenunterschied nicht von Pappe.

Die Himmelsstiege in 2 Akten
Halde1

Pflicht…

Halde2

…und Kür

Spätestens nach den ersten Abschnitten trennten sich die Geister. Während die Leichtmatrosen das Treppenmonster relativ unbeschadet bewältigten, hinterliessen Pflicht und Kür bei den schwereren Gewichten doch schon unübersehbare Spuren, was einmal mehr den praktischen Nachweis des Energieerhaltungssatzes liefert.

 

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Leicht und flockig

Nachdem es in den letzten Runden bei unserem Nachwuchsteam doch etwas klemmte, ging der 6:2 Sieg über Erkenschwick diesmal leicht und flockig von der Hand.

Die Unvollendete

Meist ist es nur ein kleiner Schritt zwischen unsterblicher Partie und sterbendem Schwan. Und genau vor diesem Problem stand Fabienne, als sie in der obigen Stellung mit Weiss am Zug war. Sie dachte satte 20 Minuten nach – in der 2.Kreisklasse eine gefühlte Ewigkeit – fand aber nicht den sofortigen Ausheber.
Verraten wird hier noch nichts, es darf fleissig nach dem Ausheber gesucht werden (die Lösung folgt im Abspann).

 

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