Bange machen gilt nicht

Der Süder Achter traf am Sonntag auf die SG Mengede, die mit einem Sieg ihre Aufstiegschance wahren wollte. Unser Mannschaftskapitän und Steuermann Ralf Callenberg war wieder an Bord, und wie immer war auch diesmal sein Motto kurz und bündig: Bange machen gilt nicht!

Die Einzelergebnisse
Br.SV Springer Süd 1DWZ-SG Mengede 1DWZ4.0 : 4.0
1Callenberg, Ralf1975-Pauling, Markus21421 - 0
2Mecklenburg, Roland1979-Borgschulze, Maik2109½ - ½
3Höfker, Mathias2068-Berg, Dietmar20890 - 1
4Parado, Dominador1893-Delvos, Thorsten19770 - 1
5Wimber, Hartmut1823-Weinert, Christian1915½ - ½
6Stahlhofen, Thomas1836-Bork, Sophie17901 - 0
7Scheyka, Torsten1769-Ewers, Christian1698½ - ½
8Diebig, Klaus1691-Rahner, Norbert1718½ - ½

Schaut man auf die nackten DWZ-Zahlen, kann man Ralfs Motto gut verstehen. Zu gewaltig erschien der Unterschied an den ersten fünf Brettern, und so war die Taktik von Anfang an klar: vorne klammern, hinten Punkten. Zuerst schien es, als könne die Theorie des Klammerns in die Praxis umgesetzt werden. Roland Mecklenburg bekam schnell ein “Salonremis” angeboten, was den ersten halben Punkt einbrachte. Doch dann kam es knüppeldick…

 

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Die Erste “überwintert” auf Platz 1

Das vor dem Spieltag ausgegebene Ziel ist erreicht. Auch wenn man es sich sicherlich anders vorgestellt hatte…trotz der Niederlage überwintert unsere 1.Mannschaft auf Platz 1 in der Liga und ist damit “Herbstmeister!”.
Der Mannschaftskampf in Dortmund Eving war eine Berg- und Talfahrt, ein Zickzackkurs über acht Bretter. Kein Wunder…fehlte doch mit Ralf Callenberg nicht nur einer unserer Spitzenspieler, es fehlte vor allem unser Kapitän und Leader, der den Süder Achter auf Kurs hält.

Der geteilte Achter
Eving-Süd (4)

Part 1

Eving-Süd (3)

Part 2

Wie auf den Bildern leicht erkennbar, wurde in einem Klassenzimmer gespielt. Was auf den Bildern nicht zu erkennen ist, waren die Tücken des Mobiliars. Die Tischgrösse, und damit der zur Verfügung stehende Platz, hätte selbst bei frisch eingeschulten ABC-Schützen zu Phobien führen können, während die Stühle eher einem Basketballer wie Dirk Nowitzki gut zu Gesäss gestanden hätten.

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Wir haben fertig

Beim mittlerweile obligatorischem Nach-dem-Kampf-Absacker waren alle ziemlich sprachlos. Der vierte Sieg in Folge, acht Punkte aus dem Konto und Platz 1 in der Liga. “Wir haben fertig” war der Trinkspruch am Stammtisch. Unser Süder Achter konnte als Aufsteiger sein Saisonziel – den Klassenerhalt – praktisch schon sichern.

Die Einzelergebnisse
Br.Springer-Süd 1DWZ-Hervest-Dorsten 1DWZ4,5:3,5
1Callenberg, Ralf1975-Doering, Carsten1967 1 : 0
2Mecklenburg, Roland1979-Hermanowski, Mark1825½:½
3Höfker, Mathias2068-Hater, Norbert1902 1 : 0
4Parado, Dominador1893-Vengels, Joachim1973 1 : 0
5Wimber, Hartmut1823-Kudsin, Alexander1836½:½
6Stahlhofen, Thomas1836-Heiming, Thomas1814 0 : 1
7Scheyka, Torsten1769-Schmidt, Christian1706½:½
8Diebig, Klaus1691-Lüker, Horst1834 0 : 1
Es war der erste Mannschaftskampf, in dem unser Team leichter Favorit war. Im Vorfeld warnte Ralf Callenberg noch, die Dorstener nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Obwohl jeder die Warnung sicherlich ernst nahm, hätte nicht viel gefehlt, und nach einem gelungenen Auftakt wäre der Kampf fast noch gekippt.

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Wenn’s einmal läuft….

….dann läuft’s. Nach zwei Auftaktsiegen konnte unsere 1.Mannschaft im richtungsweisenden Match gegen Bergeborbeck erneut voll punkten, was nun auch den grössten Pessimisten das Wort “Traumstart” über die Lippen kommen lässt. Damit sollte sich das Team erst einmal in den oberen Tabellengefilden festsetzen.

001-Mannschaft - Kopie

Unser trendy Mannschaftsführer Ralf Callenberg mit seinen 7 Modezwergen

Ralfs Outfit war wirklich der Hingucker(dazu später mehr).Aber an den Brettern konnten sich die “Zwerge” ebenfalls sehen lassen. Jeder kniete sich voll in seine Partie, an jedem Brett wurde kämpferisches Schach geboten. Nach zwei Stunden wäre jede Prognose über den Ausgang reine Spekulation gewesen. Alle Partien waren völlig offen.

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Sein oder nicht sein

….. war in unserem Mannschaftskampf gegen die Zweitvertretung des Bochumer SV eigentlich nicht die Frage. Zu übermächtig schien der Gegner, mussten wir doch auf gleich vier Stammspieler verzichten. Aber gerade die vermeintlich chancenlosen Ersatzspieler brachten uns auf die Siegesstrasse. Obwohl unser Gegner auch geschwächt antrat, sprachen die DWZ-Unterschiede an den einzelnen Brettern deutlich für Bochum.

Die Einzelergebnisse
BrettSpringer-SüdDWZ-Bochumer SV 2DWZ5.5 : 2.5
1Callenberg, Ralf 1975-Spiess, Timo-Christian21000 : 1
2Mecklenburg, Roland1979- Goralski, Christian20381 : 0
3Höfker, Mathias2068-Flören, Philipp19091 : 0
4Parado, Dominador1893-Fresen, Hans-Jürgen18361 : 0
5Scheyka, Torsten1769-Fränkel, Karlheinz18601 : 0
6Lange, Hans-Werner1622-Hirmer, Raimund1774½ : ½
7Berthy, Andreas1591-Hollstein, Ralf1759½ : ½
8Deregowski, Richard1443-Gehrke, Wolfgang1724½ : ½

Der Sieg sieht deutlich aus, vielleicht etwas zu hoch, aber nie gefährdet. Dabei fing alles mit einem Schock für die Mannschaft an:

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Ein paar Kommentare zu den Partien

Inzwischen ist es ja eine gewisse Routine, seine Partien durch ein starkes Schachprogramm automatisch analysieren zu lassen. Die am Häufigsten eingesetzten Programme wechselten dabei über die Jahre. War vor 10 Jahren Fritz das Synonym für den elektronischen Helfer, wurde er zwischenzeitlich von Rybka abgelöst, und seit einiger Zeit sind Komodo und Houdini die Platzhirschen – aber auch der ungefähr gleichstarke und kostenlose Stockfish. Glücklicherweise hat das die gemeinsame Analyse im Anschluss an die Partie noch nicht ersetzt. Und es ist auch weiterhin nützlich, sich nicht nur damit zu begnügen, zur Kenntnis zu nehmen, wo überall die Maschinen bessere Züge gefunden hätten. Denn oft sind diese Varianten für Normalsterbliche einfach nicht zu spielen. Interessanter ist es daher, die Positionen und Varianten zu finden, aus denen man selber noch etwas  lernen kann. In diesem Sinne habe ich mir die Freiheit genommen, mir die Partien aus der Begegnung Süd – Ahlen II mal anzuschauen um hier ein paar – meiner Meinung nach – instruktiver Phasen herauszugreifen.

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Aller Anfang ist schwer

Roland Mecklenburg und Mathias Höfker

Zwei Punkte im Einsatz

Die Luft im Verband ist dünn. Verdammt dünn sogar, nimmt man unseren ersten Mannschaftskampf gegen die Zweitvertretung von Ahlen genauer unter die Lupe. Gegen einen dezimierten Gegner konnten wir mit Ach und Krach 4.5 : 3.5 gewinnen. Bekanntlich ist aller Anfang schwer, und unsere Spieler werden sicherlich schnell die Technik erlernen, auch in dünner Luft richtig zu atmen.

 

 

 

Die Einzelergebnisse

BrettSpringer SüdDWZ-Ahlen 2DWZ4.5 : 3.5
1Callenberg, Ralf1975-Woestmann, Ulrich20280 : 1
2Mecklenburg, Roland1979-Nattermüller, Irina19841 : 0
3Höfker, Mathias2068-Nattermüller, Matthias19341 : 0
4Parado, Dominador1893-Starp, Klaus1893+ : -
5Wimber, Hartmut1823-Wagner, Ralf19140 : 1
6Stahlhofen, Thomas1836-Volesky, Michael1812+ : -
7Scheyka, Torsten1769-Dreesbach, Harald17420 : 1
8Diebig, Klaus1691-Oberdorfer, Jakob1376½ : ½

 

Geben wir nun Thomas, der als “arbeitsloser Spieler” viel Zeit hatte, das Geschehen an den Brettern genau zu beobachten, das Wort:

“Der heutige Mannschaftskampf hatte ein Vorspiel, da der SV Ahlen gerne den Termin eine Woche nach vorne verlegt hätte. Da dort dann aber von uns Spieler nicht gekonnt hätten, blieb es bei dem ursprünglichen Termin und da Ahlen die Terminprobleme wohl nicht lösen konnte, fehlten ihnen zwei Spieler an den Brettern 4 und 6, so dass Dominador und Thomas ihre Partien kampflos gewannen. Beide hätten zum Saisonauftakt gerne gespielt, aber so stand es 2:0 für uns und wir hatten Zeit uns die restlichen Partien in Ruhe anzuschauen.

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Das berechnende Bauchgefühl

Alle Karten liegen offen auf dem Tisch, das Versteckspiel ist beendet. Die Aufstellungen der Vereine sind veröffentlicht. Und schon stellt sich die Frage, wie sind die neuen Ligen einzuschätzen?mathe Sicherlich werden unsere Hobbystatistiker anhand von Modellen, Analysen und Wahrscheinlichkeiten einen präzisen Erwartungswert für unsere Mannschaften berechnet haben. Und auch die Abschlusstabellen werden aus mathematischer Sicht keine grossen Geheimnisse mehr sein. Wir wollen uns hier aber mit dem begnügen, was im Schach auch eine grosse Rolle spielt: der Intuition. So haben wir unsere drei Mannschaftsführer gebeten, ihr “Bauchgefühl” zur neuen Saison in einem kleinen Statement niederzuschreiben.
 

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SK Ickern 1 – SV RE Süd 1 5:3

Die 1. Verlor ihr letztes Spiel in der Bezirksliga gegen SK Ickern 1 knapper als das Ergebnis von 3:5 aussagt. Beim Stand von 3:3 und höchster Zeitnot standen Ralf Callenberg und Roland Mecklenburg gegen DWZ-stärkere Gegner gut, letztlich verloren aber beide. Die Ergebnisse im Einzelnen :

 

Br.

Rangnr.

SK Ickern 1

Rangnr.

SV Recklinghausen-Süd 1

5:3

1 1 Banik, Thorsten 1 Callenberg, Ralf 1:0
2 2 Kemna, Martin 2 Mecklenburg, Roland 1:0
3 3 Steinke, Rüdiger 3 Wimber, Hartmut 0:1
4 4 Abramowski, Uwe 4 Parado, Dominador 0:1
5 5 Banik, Andreas 5 Becker, Christian ½:½
6 6 Schweiger, Udo 6 Scheyka, Torsten 1:0
7 7 Sawatzki, Dietmar 9 Bleich, Karl-Heinz 1:0
8 8 Sieczkarek, Frank 12 Deregowski, Richard ½:½