Der verminderte Dreiklang

Es sollte passend zur gleichzeitig stattfindenden November-Kirmes auf dem Vorplatz des Bürgerhauses ein rauschendes Fest in Dur werden. Gleich drei Süder Mannschaften traten in ihren jeweiligen Ligen gegen durchaus gleichwertige Gegner an – dachte man zumindest. Doch schnell wurde aus dem erhofften Dur ein trauriges Moll, eine Art verminderter Dreiklang lag in der Luft.
Grund dafür waren die teilweise derben Niederlagen aller Teams. Der Achter ging unter, die Dritte war praktisch chancenlos und unsere Youngster nutzen ihre Narrenfreiheit voll aus.

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Eine Nummer zu gross

Die heimstarken Bochumer waren für unsere 1.Mannschaft einfach eine Nummer zu gross. Und so wurde unser Achter trotz teilweise harter Gegenwehr mit einer deutlichen 2.5:5.5 Niederlage nach Hause geschickt.

Im Einzelnen
BrettBochumer SV 2DWZ-Springer Süd 1DWZ5,5 – 2,5
1Schneider, Bernd2272-Beckmann, Klaus2121½ - ½
2Heinbuch, Detlef2226-Callenberg, Ralf19961 – 0
3Krämer, Matthias2216-Höfker, Mathias20781 – 0
4Spiess, Timo2047-Herud, Martin20081 – 0
5Hinkmann, Jens2009-Mecklenburg, Roland1983½ - ½
6Goralski, Christian1967-Hajra, Hetem19371 – 0
7Peters, Olaf1904-Kleiner, Tom18770 – 1
8Bautz, Volker1834-Berthy, Andreas1572½ - ½

Da schlummert schon jede Menge DWZ bei den Bochumer Spielern. An allen acht Brettern verloren wir den DWZ-Vergleich, schon ein richtungweisender Hinweis. Vor allem vorne bekamen unsere Recken die harte Gangart zu spüren. Einzig Klaus konnte seine Partie offen gestalten, ein verdientes Remis war die Belohnung. Hinten lief es etwas besser, konnte aber nur zur Kosmetik beitragen.

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Der erste Schritt

Unser Achter legte in der Erstrundenbegegnung gegen Buer einen glatten 5.5:2.5 Erfolg aufs Parkett und tat den ersten wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Im Einzelnen
BrettSpringer SüdDWZ-SF BuerDWZ5.5 – 2.5
1Beckmann, Klaus2121-Grosse-Frintrop, Gerd19881 – 0
2Callenberg, Ralf1996-Renk, Christoph1945½ – ½
3Höfker, Mathias2078-Schorra, Helmut20451 – 0
4Herud, Martin2008-Wilbert, Siegfried19701 – 0
5Mecklenburg, Roland1983-Andersen, Knut18490 – 1
6Hajra, Hetem1937-Seppelfricke, Guido18980 – 1
7Parado, Dominador1905-Kreitling, Oliver18241 – 0
8Stahlhofen, Thomas1800-Ebert, Manfred19211 – 0

Unsere Erste war Favorit – man könnte sogar sagen klarer Favorit. Aber genau diese Favoritenrolle ging vor zwei Jahren gegen Buer mit einer denkwürdigen 1.0:7.0 Klatsche voll in die Hose. Doch diesmal war das Team auf der Hut und spielte konzentriert. Der Sieg geht in Ordnung, wenn er auch etwas zu hoch ausfiel.

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Die Verbandsligen stehen

Nun ist es amtlich. Verbandsspielleiter Frank Strozewski musste als “Orakel vom Stimberg” das Ligensystem des Verbandes trotz vieler Regularien möglichst gerecht mit Leben füllen. Unser Achter erwischte wieder die Verbandsliga2, praktisch eine Neuauflage der letzten Saison.

Verbandsliga2

Schaut man auf die Tabelle, in der die Daten der Mannschaften aus der letzten Saison aufgeführt sind, spürt man schon, welch harter Kampf unsere 1.Mannschaft erwartet. Drei hungrige Aufsteiger, die jeweils Meister in ihrer Verbandsklasse waren, ein nicht zu unterschätzender Absteiger und bis auf Bönen nur Teams, die in ihren Verbandsligen in der oberen Tabellenhälfte landeten sind ein gefährliches Gemisch.

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Waltroper Doppel

Wir waren wieder vor Ort. Wie im Vorjahr nahmen je eine Senioren- und Junioren-Mannschaft am traditionellen Fronleichnamsblitzturnier des SV Waltrop teil. Auch die 62.Auflage liess keine Wünsche offen. Hervorragende Spielbedingungen, eine flotte Turnierleitung, dazu ein vorbildliches Catering – beide Daumen hoch!

Wieder auf dem Podium

Heinrich, Fabienne, Ritchie und Julian

Unsere Nachwuchskräfte schafften erneut das Kunststück, sich aufs Podest zu spielen, während unsere Senioren in der letzten Runde den möglichen 5.Platz verspielten. Das damit entgangene Preisgeld wurde mit dem Gewinn eines “Fässchens” in der abschliessenden Verlosung versüsst.

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Fast schon “Kalter Kaffee”

Auch wenn es schon leicht erkalteter Kaffee ist, ein Bericht über den letzten Kampf der Saison, das Endspiel unseres Achters um den Klassenerhalt, darf natürlich nicht fehlen.

Im Überblick
Br.Springer Süd DWZ-Doppelbauer BrambauerDWZ4.0 : 4.0
1Beckmann, Klaus2152-Remmler, Volker2059½ : ½
2Herud, Martin1985-Schulz, Hartmut20251 : 0
3Callenberg, Ralf2029-Koth, Stefan2019½ : ½
4Mecklenburg, Roland2010-Wagner, Norbert20300 : 1
5Höfker, Mathias2047-Bauch-Lojewski, Ralf19171 : 0
6Parado, Dominador1930-Jochmann, Christian18220 : 1
7Kleiner, Tom1867-Rips, Frank17761 : 0
8Hajra, Hetem1936-Deckert, Frank18680 : 1

Die Ausgangssituation war klar: unser Achter konnte bis zu 3:5 verlieren, ansonsten ging es ab in die Verbandsklasse. Und im letzten Ligaspiel der Saison war der Gegner alles andere als Fallobst. Dazu noch der “Hopp oder Top” Charakter – da musste nicht nur der Kopf fit, sondern auch die Ärmel des Nervenkostüms recht hoch aufgekrempelt sein.

 

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In oder Out

Keine Angst – bei “In oder Out” geht es nicht um das Hawk-Eye, geschweige denn um den viel diskutierten Videobeweis. Hier geht es ganz simpel um unsere beiden Seniorenteams, für die am Sonntag die Stunde der Wahrheit schlägt. Im Bürgerhaus wird sich zeigen, aus welchem Holz unsere Mannschaften geschnitzt sind.

Wenn acht Mannschaften das machen, was durchaus machbar ist, wird unser Achter ein echtes Endspiel um den Klassenerhalt gegen Brambauer ausfechten müssen. Durch das bisherige Auftreten in der Liga würde sogar eine knappe Niederlage den Klassenerhalt sichern, aber man weiss, wie trügerisch so eine Konstellation sein kann.

Auch wenn in und um Haltern herum unsere Reserve schon abgestiegen ist, ein Hauch von Hoffnung besteht noch. Zwei Siege, Ickern verliert und wir haben ein kleines “Wunder von Süd”. So einfach der Plan auch scheint, die Hürde ist hoch, wenn man den bisherigen Saisonverlauf betrachtet. Aber zu Wundern gehört nun mal eine Portion Unmöglichkeit

Drücken wir unseren Teams die Daumen, hoffen wir auf spannende Kämpfe, viele Zuschauer und schauen beim anschliessenden Besuch der “Taverne” in hoffentlich nur lachende Gesichter.

Die Erste geht regelrecht unter

Mit einer völlig unverständlich schwachen Leistung ging unser Achter in Gerthe regelrecht unter und konnte sich am Ende über die deutliche 2.0:6.0 Niederlage nicht einmal beschweren. Damit ist der zwischenzeitliche Höhenflug radikal gestoppt.

“Mister Zuverlässig”

Mathias in seinem Element

Fangen wir mit den positiven Nachrichten an. Beim Spielstand von 0.5:5.5, was man beim Fussball wohl zweistellig nennt, erzielte Mathias in einer sehenswerten Partie den Ehrentreffer. Und als Ralf dann auch noch ein nicht mehr für möglich gehaltenes Remis erklammerte, hätte man sich fast noch freuen können.

 

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Der Nächste bitte

Nachdem unsere Erste in der letzten Runde Mülheim vom Thron stürzte, kam nun der neue Tabellenführer ins Bürgerhaus. Unser Achter erwischte einen Sahnetag und schlug die SG Bochum 3 unerwartet deutlich mit 5.5:2.5

Im Überblick
BrettSpringer Süd 1 DWZ- SG Bochum 3 DWZ5,5:2,5
1 Beckmann, Klaus 2152- Pilat, Daniel 21281 : 0
2 Herud, Martin 1985- Butschek, Marc 19741 : 0
3 Callenberg, Ralf 2029- Fistoul, Boris 19610 : 1
4 Mecklenburg, Roland 2010- Biermann, Florian 19321 : 0
5 Höfker, Mathias 2047- Biermann, Lenhard 19461 : 0
6 Parado, Dominador 1930- Zeldin, Vitali 19700 : 1
7 Hajra, Hetem 1936- Pilat, Fabian 1951½ : ½
8 Meyer, Jürgen 1876- Finke, Dominik 19891 : 0

Die Bochumer traten mit einer enorm jungen Mannschaft an, was die DWZ bekanntlich sehr dehnbar macht. Deshalb war Spannung an allen Brettern zu erwarten, besonders bei unseren erfahrenen Recken Mathias und Roland, die gegen die erst 14jährigen Zwillinge Florian und Lenhard Biermann spielten, immerhin mit der stolzen Ausbeute von 5.5/6 im Gepäck angereist.

 

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Die zwei Augen unseres Achters

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehrte unsere 1.Mannschaft aus Mülheim zurück. Ein Punkt beim Tabellenführer ist aller Ehren wert, es hätte aber auch ein bisschen mehr sein können.

Im Überblick
BrettSV Mülheim-Nord 3 DWZ- Springer Süd 1 DWZ4 : 4
1 Walter, Andreas 2120- Beckmann, Klaus 21521 : 0
2 Simanowski, Mio 1933- Herud, Martin 1985½ : ½
3 Mainusch, Martin 1978- Callenberg, Ralf 2029½ : ½
4 Grodotzki, Kenneth 1985- Mecklenburg, Roland 20101 : 0
5 Brockhaus, Bernd 1954- Höfker, Mathias 20470 : 1
6 Schlenter, Rüdiger 1849- Parado, Dominador 19300 : 1
7 Fleischer, Michael 1830- Kleiner, Tom 1867½ : ½
8 Lamberti, Michele 1705- Hajra, Hetem 1936½ : ½

Unfassbar, aber unser Achter konnte an allen acht(!) Brettern eine bessere DWZ vorweisen – und das beim Tabellenführer! Aber die stark ersatzgeschwächten Gastgeber kämpften wie die Löwen, während unsere Cracks teilweise Kaninchen und Schlange übten.

 

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