Ohne Worte

“Kein Bild – kein Ton – wir kommen schon!” Was einst für einen Fernsehreparaturdienst als Slogan diente, kann sich unsere 3.Mannschaft nach ihrem ersten Mannschaftskampf nun auch in ähnlicher Form auf die Fahne schreiben: “Kein Bild – kein Ton – das war es schon!”

Da war mehr drin

Gleich “Sieben auf einen Streich” machten sich auf den Weg nach Datteln. Ermöglicht wurde dies durch Richards Vater, der seinen Wagen umbaute, die Spieler der 3.Mannschaft, unseren treuesten Fan Lena sowie den Jugendtrainer im Innenraum verstaute. Und ab ging die wilde Fahrt nach Datteln. Wer noch nicht im neuen Dattelner Spiellokal war, wunderte sich nicht schlecht. Fast 20 Kilometer für eine Wegstrecke ist schon ein Hieb. Aber sollte die Gerüchteküche recht behalten, könnte man die Fahrt nach Datteln demnächst als “Spritztour” bezeichnen. Trotzdem lohnte sich die Reise, denn es war der erste Mannschaftskampf in dieser Saison, der den Namen auch verdiente. Unser Nachwuchs machte grosse Augen, war hellauf begeistert und ab gings zur wilden Fahrt auf den Brettern.

Full House

Es war ein Mannschaftskampf, der den Titel “Da war mehr drin” verdiente. Einladende Räumlichkeiten, reichlich Schaulustige, vorbildliche Gastgeber und acht Bretter, an denen sogar Schach gespielt wurde.

 

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Die Dritte kantert weiter

Unsere Nachwuchstruppe ist auf den Geschmack gekommen. Nachdem Haltern schon mit 7-1 nach Hause geschickt wurde, kam Ickern mit 7.5-0.5 noch schlimmer unter die Räder. “Schuld” daran waren unsere Aussenstürmer Philipp und Richard, die sich an Brett 1 und 4 tolle Ergebnisse erdribbelten. Dazu noch die vier(!) kampflosen Punkte…schwupps war das Päckchen Richtung Ickern verschnürt.

Der Held des Spieltags

Fabienne und Pascal beobachten gespannt unseren neuen “Super-Ritchie”

Es war Richards – ohh…natürlich “Super-Ritchies” Tag. Gerade 10 Jahre alt geworden, spielte er seine beiden ersten offiziellen Partien. Und er spielte sie wie ein erfahrener Turnierhase. Mit der lobenswerten Unterstützung seiner Mannschaftskollegen, die ganz fest die Daumen drückten, gewann Richard beide Partien.

 

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Geht doch !

Nachdem in den letzten beiden Runden der Süder Viererbob doch gehörig ins Schlingern geriet, ist er jetzt wieder in der Spur. Mit einem eindrucksvollen und nie gefährdetem 7.0-1.0 Kantersieg über die 4.Mannschaft aus Haltern, meldete sich unser Nachwuchs eindrucksvoll zurück.

Die Einzelergebnisse
Br.SV Springer-Süd 3-KS Haltern 4 7.0 - 1.0
1Silski, Pascal-Backmann, Jan 1 : 0
2Wollny, Phillip-Himmel, Julian 1 : 0
3Trost, Lukas-Rohloff, Axel 0 : 1
4Rajda, Nico-Bodmann, Jacob+ : -
1Silski, Pascal-Backmann, Jan 1 : 0
2Wollny, Phillip-Himmel, Julian 1 : 0
3Trost, Lukas-Rohloff, Axel 1 : 0
4Rajda, Nico-Bodmann, Jacob+ : -

Schon vor Spielbeginn herrschte eine ungewöhnlich lockere Stimmung. Anstatt der sonst spürbaren Nervosität, die sich leicht an Gesicht, Händen und Füssen ablesen lässt, wirkten unsere Jungs diesmal fast schon zu entspannt. Selbst das verspätete Eintreffen der Gäste aus Haltern zeigte zumindest äusserlich keinerlei Wirkung.

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Viel Ironie mit einem Lichtblick

Manchmal gibt es so Tage, Tage an denen nichts läuft, einfach alles schief geht. Und genau so einen Tag erwischte unsere 3.Mannschaft. Schon im Vorfeld stand der Mannschaftskampf unter keinem guten Stern und das schlechte Karma setzte sich am Spieltag fort. Deshalb ging der 6.5 – 1.5 Sieg der Erkenschwicker vollkommen in Ordnung. Vielleicht um einen Punkt zu hoch, aber nie in Gefahr.

inerkenschwick (2)

Drei einsame Streiter in trügerischer Idylle

An den Räumlichkeiten kann es, wie auf dem Foto deutlich erkennbar, nicht gelegen haben. Ein modernes und helles Ambiente mit Platz für einen kleinen Weihnachtsmarkt, dazu Einzeltische mit einer Beinfreiheit so weit die Füsse wollten und einem Bodenbelag, der alles schluckte, was Füsse verursachen können.
Etwas befremdlich und sicherlich gewöhnungsbedürftig war hingegen das Rahmenprogramm.

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Die relative Zeit der Jugend

Es war die erste Niederlage unserer 3.Mannschaft, die unnötig wie ein Kropf war. Ist es der jugendliche Elan, die jugendliche Unbefangenheit, der jugendliche Übermut oder einfach nur das Privileg der Jugend – Zeit spielt bis zu einem gewissen “Schachalter” einfach keine Rolle. Die Partien werden in einer Geschwindigkeit gespielt, da beschreibt das Wort “rasant” eher ein Schneckentempo. Und dass dieses gestörte Verhältnis zur Zeit nur limitiertes Schach ermöglicht, ist einfach die logische Konsequenz.

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v.l.n.r. Lukas, Nico, Philipp und Mustafa

Leider erkrankte Pascal – einer unserer besten Springer im Stall – und musste kurzfristig durch Lukas ersetzt werden, der selbst gesundheitlich angeschlagen war. Trotzdem – die Stimmung im Team war gut, nur der Virus Nervosität konnte leicht um sich greifen. Aber kein Grund zur Sorge, das ist in der ersten Saison ein ganz normaler Infekt.

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Gemischtes Doppel

Am Sonntag war wieder ein Spiel unserer Nachwuchskräfte. Nach dem Auftaktsieg gegen “Unser Fritz 7” sollte ein weiterer Sieg eingefahren werden. Und tatsächlich – unser Team gewann mit 5 : 3 zwar knapp aber verdient.

Leider konnte unser Gegner, die 4.Mannschaft von Rochade Disteln nur zwei Spieler aufbieten, wobei Pascals Gegner wohl eher ins Krankenbett gehörte, was man ihm nicht nur ansah, sondern auch deutlich hören konnte.lupe Wir ersparen dem Leser an dieser Stelle einen Bericht über den vermeintlichen Mannschaftskampf. Und holt man noch die Lupe raus, erinnerte die Atmosphäre im Untergeschoss des Distelner Pfarrzentrum St. Josef an eines dieser Geisterspiele in grossen Fussballstadien, die ohne Publikum einen befremdlichen Eindruck vermitteln.

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Nichts für schwache Nerven

Es hätte keinen besseren Schauplatz geben können. Im Umspannwerk Recklinghausen stellten wir, im Rahmen der “Stadt-Land-Spielt!” Veranstaltung, einem breiten Publikum den ersten Mannschaftskampf unseres Nachwuchsteams gegen Unser Fritz vor.

 

Unsere Jungs vor dem Umspannwerk
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v.l.n.r. Lukas, Philipp, Pascal und Nico

 

Die mit Hochspannung erwarteten ersten Turnierpartien verursachten bei unseren Akteuren schon ein leichtes Magenrummeln. Alle vier standen gehörig unter Strom, was man an den Brettern dann auch deutlich erkennen konnte. Viele Dinge aus dem Training waren einfach nicht mehr abrufbar, und da die Kontrahenten auch teilweise ihre ersten Partien spielten, ergab sich ein munteres Scheibenschiessen an allen Brettern.
Der Spielort – übrigens ein Tagungsraum im Umspannwerk mit optimalen Spielbedingungen – lag etwas abseits. Trotzdem verirrten sich einige Besucher, um einen Blick auf die Bretter zu riskieren. Und wer sich die Partien neutral betrachten konnte, kam voll auf seine Kosten. Es wurde recht zügig gespielt, und über zuwenig Action durfte man sich wahrlich nicht beklagen. Mit heruntergelassenem Visier ging es ohne jegliches positionelles Geschiebe direkt in den Angriff. Vom Einsteller bis zur Kombination, vom Matt bis zum Patt – es wurde nichts ausgelassen.

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