Der letzte Akt

Heute gibt es die letzte Aufgabe. So simpel sie erscheint, so schwierig kann sie sein. Meine Erfahrungen mit diesem Rätsel zeigen eindeutig, dass Nichtschachspieler, die nur die Regeln kennen,  wesentlich schneller den richtigen Weg erkennen. Nun aber zur Frage: Beide Seiten haben aus der Grundstellung 4 Züge gemacht. Wie verlief die Partie? Ubrigens – in 6,7 oder 9 Halbzügen ist die Lösung wesentlich einfacher.

Wünsche ein letztes Mal viel Spass beim Lösen

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Ein langes und ein bleiches Gesicht

Es hätte so schön sein können. 2 Punkte in den vorweihnachtlichen Sack, die Füsse hoch und bequem im Turniersessel Platz genommen. Aber die Seniorenmeisterschaft ist nun mal kein Wunschkonzert. Ganz im Gegenteil, jeden Montag wird hart um jeden halben Punkt gerungen. Und unsere beiden Recken Werner Lange und Karl-Heinz Bleich sind mitten drin und natürlich auch mit vollem Einsatz dabei. Diesmal konnte “Kalle” voll punkten, während Werner leider verlor.

Wenn man auf dem Kriegspfad ist und gegen unser “Bleichgesicht” Karl-Heinz spielt, sollte man nicht nur mindestens ein Tomahawk im Gürtel haben, sondern vor allem an die Rochade denken. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man, wie Schachfreund Günter Strozewski erfahren musste, schnell selbst am Marterpfahl steht und auf dem Königsfeld e1 mattgesetzt wird. Werner bevorzugte gegen Jürgen Delling einen mehr strategischen Plan. Er verpasste seinem Gegner einen Isolani, wähnte sich im Vorteil und dachte bestimmt schon an den bequemen Turniersessel. Aber Jürgen konterte geschickt, was ihm schlussendlich zum Sieg reichte. So blieb Werner nur ein langes Gescht, als er Jürgen die Hand reichte, um ihm zum Sieg zu gratulieren.

Jetzt ist erst einmal “Winterpause”. Wer keine Nachholpartien spielen muss, kann bis zum 05.01.15 neue Kräfte sammeln, bevor es wieder jeden Montag an die Bretter geht. Unsere beiden Recken stehen voll im Soll, statistische Auswertungen bleiben trotzdem in der Schublade. Beim Seniorenturnier sollte der Spass am Spiel im Vordergrund stehen, was alles andere mehr oder weniger in den Schatten stellt.

Der Franz der kanns

Bei seiner ersten Teilnahme lehrt Schachfreund Franz Schulte Bisping der Konkurrenz das Fürchten. Mit 5 Siegen und einem Remis führt er die Tabelle souverän an, gefolgt von Alfred Kotlar, dem Seriensieger der letzten Jahre. Zwischen diesen beiden Spielern wird sich wohl entscheiden, wer den Siegerpokal in seine Vitrine stellen kann.

Unsere Haudegen Werner Lange und Karl-Heinz Bleich befinden sich in der Tabelle unter den Top 10! Beide spielen mit der gleichen Taktik: Gegen starke Gegner Weltklasse, gegen schwächere Gegner Kreisklasse. Das bringt zwar den ein oder anderen überraschenden Bonuspunkt, verspielt aber auch eingeplante Siege. In der nächsten Runde wird sich entscheiden, wohin die Reise geht. Mit Günter Strozewski – gegen Karl-Heinz und Jürgen Delling – gegen Werner – warten zwei unangenehme Gegner auf unsere Spitzenbretter der II.Mannschaft.

Noch schauen Werner und Karl-Heinz recht zuversichtlich…

Senioren2 (2) Senioren1 (2)

…aber am Ende konnten beide jeweils nur einen halben Punkt einfahren.

 

Die aktuelle Tabelle kann man hier einsehen.

Eine recht kühle Angelegenheit

Bei Temperaturen zwischen 2 und 4 Grad war es ein mehr als gewagtes Unternehmen, sich mit einem Stand am Süder Adventsmarkt zu beteiligen. Aber nachdem unser Schachfreund Karl-Heinz Bleich schon vor Monaten zugesagt hatte, gab es nun kein zurück mehr. Leider mussten wir zu Beginn auch noch einige organisatorische Probleme lösen. Die zugesagten Bierzeltgarnituren waren nicht verfügbar, und so musste unser Vorsitzender – nochmals vielen Dank für deine spontane Hilfe Peter – uns retten. Nachdem endlich alles aufgebaut und festlich geschmückt war, ging es gegen 11 Uhr an die Bretter.

 

Schnell war der erste Gegner gefunden

Schnell war der erste Gegner gefunden….

 

 

...und auch die Jugendlichen lie?en nicht lange auf sich warten

…und auch die Jugendlichen liessen nicht lange auf sich warten

 

Der Höhepunkt des Tages war der Auftritt unseres Spitzenbretts Ralf Callenberg, der diesmal unter seinem Künstlernamen Don Ralfino erschien. Natürlich ging es speziell um die italienische Partie und als die sizilianische Verteidigung aufs Brett kam, war Gnade endgültig ein Fremdwort.

 

Bei Nico machte er noch eine Ausnahme...

Bei Nico machte er noch eine Ausnahme…

 

...aber beim Sizilianer gibt es nun mal keine Gefangenen

…aber beim Sizilianer gibt es nun mal keine Gefangenen

 

Auch dir Ralf noch einmal vielen Dank für dein mehrstündiges Mitwirken.

 

Als wir gegen 18 Uhr die Klötze wieder einpackten, waren alle Teilnehmer zufrieden. Der abschliessende Glühwein, den wir uns natürlich nicht nehmen liessen, war dann der krönende Abschluss eines anstrengenden Tages.Das Resümee fiel dabei sehr positiv aus, mit so viel Resonanz konnte man bei den widrigen Wetterverhältnissen nicht rechnen. Und wer weiss, vielleicht verirrt sich einer der vielen Interessierten ins Bürgerhaus zu einem unserer Trainingsabende.

Und wer weiss, vielleicht verirrt sich sich auch das ein oder andere Vereinsmitglied mal….